eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 10/2016 (19.10.2016)



Meldungen aus der Bürgergesellschaft

19. Oktober 2016

Deutscher Engagementpreis: Publikumsabstimmung läuft

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft

Freiwilliges Engagement sichtbar machen: das ist ein zentrales Ziel des Deutschen Engagementpreises. Auch in diesem Jahr sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, im Internet über engagierte Menschen und Projekte abzustimmen. Ob kommunales Kinderparlament, die ehrenamtliche Betreuung von Flüchtlingen oder freiwilliges Unternehmensengagement: zur Wahl stehen rund 600 unterschiedliche Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Online-Voting für den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis läuft noch bis zum 31. Oktober 2016. Die Gewinner/innen werden am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet. Initiator und Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors, von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

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19. Oktober 2016

Studie: Skepsis oder Zuversicht?

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Religion und Weltanschauung

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland ist – nach November 2015, Februar und Mai 2016 – im August 2016 zum vierten Mal den Erwartungen und Sorgen nachgegangen, die die Bevölkerung in Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbindet. Die im September veröffentlichten Ergebnisse zeichnen ein in Teilen widersprüchliches Bild: Die Stimmungslage der Bevölkerung zur Aufnahme der Flüchtlinge in Deutschland hat sich demnach seit November 2015 nur wenig verändert. Die Meinungen zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sind nach wie vor geteilt. Die allermeisten Befragten unterstreichen, dass Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen Menschen in existenzieller Not zur Seite steht. Die Befragung zeigt zudem, dass knapp zwei Drittel der Bevölkerung inzwischen schon eigene Erfahrungen im Kontakt zu Flüchtlingen gemacht hat. Auch das aktive freiwillige Engagement für Flüchtlinge ist im Vergleich der Befragungswellen gestiegen. Zugleich haben die Wissenschaftler/innen jedoch ermittelt, dass nach wie vor eine Mehrheit der Bevölkerung die gesellschaftlichen Ordnungsstrukturen gefährdet sieht. Die Hälfte der Bevölkerung hat zudem Angst vor islamistischen Terroranschlägen in Deutschland. Diese Menschen sind auch eher skeptisch, wenn es um die Bewältigung der Herausforderungen durch die Aufnahme von Flüchtlingen geht.

Die Studie im Wortlaut (PDF)

19. Oktober 2016

Positionspapier »Migration und Raumentwicklung«

Kategorie: Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Die Zuwanderung von Geflüchteten stellt Deutschland vor vielfältige Integrationsaufgaben. Kurzfristig geht es um die Verteilung und Unterbringung der Menschen, langfristig um ihre Integration in den Arbeitsmarkt, in das Bildungssystem sowie um ein gelingendes Miteinander der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Voraussetzung dafür sind integrationsfördernde Wohnungsangebote, Arbeitsangebote auch in dünner besiedelten Räumen, bedarfsgerechte Infrastrukturen sowie die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements von und für Flüchtlinge. Welche Maßnahmen sollten in der Wohnungs-, Regional- und Integrationspolitik getroffen werden? Das Positionspapier der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, gibt aus der Perspektive der Raumentwicklung zehn praxisnahe Handlungsempfehlungen zur sozialen und ökonomischen Integration von Flüchtlingen auf der kommunalen und regionalen Ebene.

Das Positionspapier im Wortlaut (PDF)

19. Oktober 2016

EU startet eigenen Freiwilligensurvey

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Europa

Die Europäische Kommission führt eine europaweite Befragung von Freiwilligen durch. Diese richtet sich mit unterschiedlichen Fragebögen sowohl an Freiwillige, die an einem EU-Freiwilligenprogramm teilgenommen haben oder dies vorhaben, als auch an Freiwillige, die dies nicht vorhaben. Im Rahmen der anonymen Befragung erhalten die Befragten online ein eigenes Persönlichkeitsprofil. Ebenso werden Organisationen befragt, die Freiwillige entsendet oder aufgenommen haben. Die Fragebögen stehen online zur Verfügung und können nach einem kurzen englischsprachigen Einstieg in verschiedenen europäischen Sprachen beantwortet werden. Die Befragung ist bis zum 30. November 2016 geöffnet, die Ergebnisse werden Mitte 2017 veröffentlicht.

Zur Onlinebefragung

19. Oktober 2016

NABU: Teilhabe in der Forschungspolitik

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt/ Natur/ Energie, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im August 2016 erstmals eine Richtlinie zur Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben vorgelegt; wir berichteten im Schwerpunkt des letzten Newsletters darüber. Auf die Richtlinie des BMBF hat nun der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit einem eigenen, acht Punkte umfassenden Positionspapier reagiert. Kern beider Papiere ist die Frage, wie die zivilgesellschaftliche Teilhabe in der Forschungs- und Innovationspolitik zukünftig gestaltet werden kann. Zwar begrüßt der NABU das Grundsatzpapier des BMBF als »ersten Schritt in die richtige Richtung«, der Umweltverband macht aber zugleich klar, dass es weitergehender Anstrengungen bedarf, um die Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure im Themenfeld zu stärken. So müssten zivilgesellschaftliche Organisationen mehr als bisher beispielsweise bei der Besetzung von Experten-Gremien berücksichtigt werden, um deren Gemeinwohlorientierung zu stärken. Grundsätzlich sollten partizipative Prozesse nach Ansicht des NABU sowohl in der Wissenschaftspolitik, als auch in der transformativen Forschung zum Standard gehören; dazu sei jedoch vorab ein gemeinsam zu entwickelndes Grundverständnis vonnöten, was mit Beteiligungsprozessen erreicht und welchen Qualitätskriterien diese »in der weiten Spanne von Informieren über Konsultieren bis Mitentscheiden« unterliegen sollten.

Das NABU-Positionspapier im Wortlaut (PDF)

19. Oktober 2016

Projekt »Freifunk hilft«

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Medien, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Freifunk-Netze verstehen sich als Selbstmach-Netze und sind Teil einer globalen Bewegung für freie digitale Infrastrukturen. Das neue Internetportal »Freifunk hilft« listet 451 soziale Projekte an 86 Orten in Deutschland, die bereits heute kostenlose Freifunk-Netze nutzen, darunter sind Flüchtlingsunterkünfte ebenso wie Seniorenhäuser, Einrichtungen für Obdachlose oder andere soziale Einrichtungen. Diese Gemeinschaftsnetze bieten einen öffentlichen Raum, in dem freie Inhalte verbreitet werden können. Freifunk versteht sich dabei nicht nur als ein technisches, sondern vor allem als ein soziales Projekt, das sich der Hilfe zu Selbsthilfe und der Verminderung der digitalen Spaltung verschrieben hat. Vor diesem Hintergrund soll das Portal nach dem Willen der Initiator/innen die Kontaktaufnahme zwischen sozialen Trägern und lokalen Freifunkgruppen erleichtern. Es dokumentiert darüber hinaus für neue Freiwillige die Erfahrungen, die die Freifunk-Community bisher bei der Vernetzung sozialer Einrichtungen gesammelt hat.

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Im Fokus: Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie

19. Oktober 2016

Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

»Gesellschaft im Umbruch – Bürgerbeteiligung ist neu gefordert«: unter diesem Motto stand das diesjährige Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie, das Anfang September 2016 in der Evangelischen Akademie in Loccum stattgefunden hat. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten auf Einladung der Stiftung Mitarbeit drei Tage lang intensiv und praxisnah, wie sich Bürgerbeteiligung angesichts aktueller Herausforderungen zukünftig aufstellen muss und wie vielfältige und inklusive Formen der politischen Partizipation aussehen können. Wie lassen sich konstruktive Beteiligungsprozesse zu den Themen Zuwanderung und Integration gestalten? Welche Rolle spielt Bürgerbeteiligung für die Zukunft Ländlicher Räume? Wie gelingt eine beteiligungsorientierte und inklusive Stadtentwicklung? Diese und weitere Fragen wurden in parallelen Themenwerkstätten bearbeitet. Ein bunter Rückblick auf die Tagung mit zahlreichen Materialien aus Vorträgen und Werkstätten steht in Kürze zur Verfügung.

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19. Oktober 2016

Wohnungsbau und Stadtentwicklung: Herausforderung für die Beteiligungskultur

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Insbesondere in wirtschaftlich starken und wachsenden Kommunen ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum seit etlichen Jahren deutlich höher als das Angebot. München hat derzeit bereits 1,5 Mio. Einwohner/innen und wird im Jahr 2030 voraussichtlich rund 1,7 Mio. Einwohner/innen erreichen. Von daher sind Wohnungsneubau und Zusammenleben auf der gleichen Fläche besondere Anforderungen für die Vermittlung und Beteiligung bei der benachbarten Quartiersbevölkerung. So kommt es insbesondere bei Sanierungs-, Umstrukturierungs- und Nachverdichtungsprojekten häufig zu örtlichen Zielkonflikten. Kurt Damaschke, Beauftragter für Bürgerschaftliches Engagement im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt München, beschreibt vor diesem Hintergrund am Beispiel seiner Stadt, welche Herausforderungen für die Beteiligungskultur in der Stadtentwicklung bestehen. 

Damaschke, Kurt:Bezahlbarer Wohnungsbau und Beteiligungskultur: Herausforderung für die Beteiligungskultur in der Stadtentwicklung – Das Beispiel München(633 KB)
19. Oktober 2016

Preisverleihung »Bürgerbeteiligung schafft Zukunft«

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Mit dem erstmals vergebenen Preis »Bürgerbeteiligung schafft Zukunft« hat die Stiftung Mitarbeit im Rahmen des Forums die Stadt Heidelberg und Prof. Helmut Klages für ihre Verdienste bei der Etablierung der Bürgerbeteiligung als kommunales Handlungsprinzip ausgezeichnet. »Die Stadt Heidelberg hat Wegweisendes geleistet. Sie ist bundesweit zum Vorbild für eine neue Praxis kommunaler Bürgerbeteiligung geworden. Professor Helmut Klages hat zu diesem erfolgreichen Weg entscheidend beigetragen. Diese Pionierleistungen wollen wir mit dem Preis würdigen«, begründete Hanns-Jörg Sippel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mitarbeit, die Preisvergabe.

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19. Oktober 2016

Leitlinien und Bürgerbeteiligung: Das Beispiel Heidelberg

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Transparenz schaffen, Vertrauen zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik aufbauen und eine kommunale Beteiligungskultur entwickeln: dazu sollen die »Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung« an Planungs- und Entscheidungsprozessen in der Stadt Heidelberg beitragen. Sie bilden die Grundlage für alle laufenden Bürgerbeteiligungsverfahren in Heidelberg. Die Heidelberger Leitlinien wurden von einem paritätisch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft besetzten Arbeitskreis erarbeitet und 2012 einstimmig vom Gemeinderat der Stadt Heidelberg beschlossen. Danach kann die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an wichtigen Vorhaben der Stadt sowohl von der Verwaltung als auch von den Bürgerinnen und Bürgern selbst angeregt werden. Frank Zimmermann, Leiter der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung der Stadt Heidelberg, und seine Wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Michèle Bernhard, stellen in ihrem Gastbeitrag das »Heidelberger Modell« vor.

Bernhard, Michèle/Zimmermann, Frank:Heidelberger Modell der mitgestaltenden Bürgerbeteiligung(69 KB)
19. Oktober 2016

Leitlinien und Bürgerbeteiligung: Das Beispiel Graz

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Auch in unserem Nachbarland Österreich gibt es Bestrebungen, Bürgerbeteiligung durch Institutionalisierungsprozesse voranzutreiben. An der Entwicklung der Grazer »Leitlinien für Bürger/innenbeteiligung« waren von April 2013 bis Mai 2014 insgesamt rund 370 Personen aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung aktiv beteiligt. Seit Januar 2015 werden sie angewendet und erprobt – und prozessbegleitend wissenschaftlich evaluiert. Thomas Drage, Wolf-Timo Köhler und Prof. Dr. Franz Brunner berichten in ihrem Gastbeitrag über die Erfahrungen bei der Umsetzung der Leitlinien.

Brunner, Franz/Drage, Thomas/Köhler, Wolf-Timo:Leitlinien und Bürgerbeteiligung: Das Beispiel Graz(223 KB)
19. Oktober 2016

Sammlung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Immer mehr Kommunen entwickeln (verbindliche) Regelungen, um Bürgerbeteiligung auf eine verlässliche Grundlage zu stellen. Folgerichtig war die Frage, wie durch solche Regelungen und kommunalen Leitlinien Beteiligungsprozesse verstetigt werden können, ein wichtiges Thema der Tagung. Das Netzwerk Bürgerbeteiligung hat eine umfangreiche Sammlung kommunaler Leitlinien und Handlungsempfehlungen zur Bürgerbeteiligung erarbeitet. Die Liste wird stetig erweitert und aktualisiert, zurzeit finden sich dort etwa 50 Porträts von Städten und Kommunen. Ob Berlin oder Wuppertal: Eine Karte bietet zudem eine anschauliche Übersicht über die regionale Verteilung der »Leitlinienkommunen«.

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Publikationen und Veranstaltungen

19. Oktober 2016

Publikation: Jugend.Stadt.Labor – Wie junge Menschen Stadt gestalten

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie, Publikationen, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Das in dieser Publikation vorgestellte Forschungsfeld bildet den Höhepunkt einer Forschungsreihe, welche das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung über mehrere Jahre durchgeführt hat. Idee des Jugend.Stadt.Labors ist es, die Förderung konkreter Projekte zur Veränderung der Stadt mit der Vernetzung mit anderen lokalen Akteuren, mit Stadtverwaltung und Politik zu verknüpfen. Damit liegt der Fokus der Forschung nicht auf dem Einzelprojekt, sondern auf der Bildung einer Plattform junger Stadtentwicklung, die über den einzelnen Standort hinausstrahlt und zu einem höheren Gewicht junger Menschen in der lokalen Stadtentwicklungspolitik führen sollen. Mit den in der Publikation vorgestellten acht Modellvorhaben, den Jugend.Stadt.Laboren, sind Orte entstanden, in denen erprobt wurde, wie junge Menschen sich für ein Mitwirken in der Stadtentwicklung zusammenfinden, ihre Ideen umsetzen und dadurch zu starken zivilgesellschaftlichen Akteuren werden können. Viele Projekte bauten dazu nachhaltige Partnerschaften zu anderen (zivilgesellschaftlichen) Organisationen und auch zur Verwaltung auf. Die zentralen Ergebnisse dieses bundesweiten Forschungsfeldes sind in dieser Publikation zusammengefasst.

BBSR (Hrsg): Jugend.Stadt.Labor – Wie junge Menschen Stadt gestalten. Sonderveröffentlichung August 2016, 112 S., ISBN978-3-87994-178-0

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19. Oktober 2016

Publikation: Bürgerschaftliches Engagement und sozialer Zusammenhalt

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Publikationen, Soziales/ Soziale Problemlagen

Welches Potenzial im Bürgerschaftlichen Engagement steckt, haben die Bürgerinnen und Bürger seit dem Spätsommer 2015 eindrucksvoll gezeigt. Ihr Einsatz für geflüchtete Menschen hat beispielhaft vor Augen geführt, wie Engagement das Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern kann. Dennoch bedarf Engagement guter Rahmenbedingungen, um sich zu entfalten. Die Frage nach der Rolle und den Bedingungen für ein zukunftsfestes Bürgerschaftliches Engagement ist Ausgangspunkt dieses Sonderbandes 2016 der Zeitschrift Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit (TUP), die von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) herausgegegeben wird.

Stadler, Wolfgang (Hrsg): Mehr vom Miteinander. Wie Bürgerschaftliches Engagement sozialen Zusammenhalt stärken kann. Weinheim 2016, 144 S., 20,00 Euro, ISBN: 978-3-7799-3512-4

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19. Oktober 2016

Veranstaltungshinweise

Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden. Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:

5.-7.12.2016 in Loccum: Jugend, Politik und Demokratie - Jugendliche zwischen Distanz und neuem Engagement
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Loccum

 

Ab Dezember 2016 in Stuttgart: Von der Vision zum Vermögen
Eine Fundraising-Weiterbildung der Fundraising Akademie und des Instituts für Fort- und Weiterbildung (ifw)

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