Die Vorbereitung des Vortrags

Sie sollten sich bis hierher über Ihre rednerische Absicht, Ihren Zwecksatz im Klaren sein, gründlich über Ihre möglichen Zuhörer nachgedacht haben und mindestens eine erste Stoffsammlung zu Ihrem vorläufigen Thema begonnen haben, die Sie nun weiter ausbauen. Im letzten Kapitel haben Sie bereits die erfolgreichste Grundgliederung kennen gelernt. Nun sind es Noch sechs Schritte zum Erfolg »Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen« Voltaire.

  • Sortieren und gewichten Sie nun Ihre Argumente und Fakten und bilden Sie eine vorläufige Struktur.Unterscheiden Sie schon bei der Vorbereitung zwischen »Muss-«, »Soll«- und »Kann«-Inhalten Ihrer Präsentation.

  • Es lohnt sich, besonders lange am Einstieg Ihrer Präsentation zu feilen. Am Anfang hört Ihnen jeder zu. Wenn gleich zu Beginn etwas kommt, das Interesse erzeugt, haben Sie schon sehr viel gewonnen.

  • Fangen Sie nun an, Ihren Vortrag entlang der Stichworte zu »MUSS«, »SOLL« und »KANN« zu üben. Es ist wichtig, dass Sie ihn schon in dieser Phase der Vorbereitung tatsächlich »aussprechen« und nicht nur »denken«, was Sie sagen werden.

  • Ein zentraler Punkt für das Gelingen Ihrer Präsentation ist die Visualisierung und das Merkfähig­machen Ihres Vortrages. Warum? Weil unser Gehirn aus zwei Hälften mit höchst unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen besteht.

  • Ein gutes und vorversprachlichtes Stichwortmanuskript gibt Ihnen ein Maximum an Sicherheit. Versuchen Sie nicht, Ihr Manuskript zu »verstecken«, das zieht viel mehr Aufmerksamkeit darauf. Andererseits gilt auch: Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrem Manuskript.

  • Erweitern Sie nun Ihr Vorversprachlichen allmählich zu Probe(n) mit vollem Medieneinsatz. Beginnen Sie eine individuelle Checkliste der Punkte, auf die Sie bei der Veranstaltung achten wollen. Die bestmögliche Generalprobe findet im selben Raum statt, in dem auch die Veranstaltung stattfindet.