Bürgerbeteiligung in der Praxis: Methoden und Verfahren von A-Z

Fonds und Budgets

Fonds und Budgets stellen Zielgruppen (z.B. Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils, der Schülerschaft einer Schule, den Mieterinnen und Mietern einer Wohnungsbaugesellschaft, Kindern und Jugendlichen eines Quartiers) finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen sie eigene, selbstbestimmte Projekte und Vorhaben für einen vorgegebenen Zweck entwickeln und verwirklichen können. Solche Fonds und Budgets werden zunehmend von der öffentlichen Hand (Parlamenten, Ministerien), von Stiftungen und anderen Nichtregierungsorganisationen oder Unternehmen eingerichtet, um in bestimmten gesellschaftlichen Problemfeldern innovative Ideen und Eigenaktivitäten von Engagierten und Betroffenen zu fördern.

Ablaufdiagramm

Eine ausreichend große Geldsumme steht zur Verfügung.

Mit dem Fonds können nennenswerte Wirkungen im Quartier erzielt werden.

Einrichtung eines professionellen Projektmanagements

Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Einrichtung einer Verbindungsstelle zu Verwaltung, NGOs und Unternehmen, neutrale Moderation

Möglichst breite Ideensammlung

nicht zuletzt mit Hilfe von aufsuchenden Verfahren

Verdichtung der vorgebrachten Ideen zu entscheidbaren Projektvorschlägen

Möglichst inklusives Abstimmungsverfahren an möglichst vielen Abstimmungsorten

Abstimmung über die Vorschläge

Möglichst zügige Umsetzung der ausgewählten Vorschläge

Öffentliche Wertschätzung der vorgebrachten Ideen

Gehörtwerden in repräsentativen Gremien

Transparenz während des gesamten Beteiligungsprozesses

Ausführliche Beschreibung Praxisbeispiel Bremen: Vielfältige Jugendbeteiligung mit Stadtteilbudgets Praxisbeispiel Der Schülerhaushalt in ietberg
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