Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung von A bis Z
Planungswerkstatt
Eine Planungswerkstatt ermöglicht es betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, im Rahmen eines ein- oder mehrtägigen Workshops ihre Interessen und Ideen in raumbezogene Planungsprozesse einzubringen. Gemeinsam mit professionellen Planerinnen und Planern entwickeln sie in einem moderierten Verfahren, das eine Begehung des Planungsraum beinhaltet, neue Planungsvarianten in Form von Skizzen, Modellen etc., die in politische oder privatwirtschaftliche Entscheidungsprozesse eingespeist werden. Eine Planungswerkstatt bietet den Raum für gemeinsame Lernprozesse zwischen Planer/innen, Bürger/innen und anderen Beteiligten.
Ablaufdiagramm
Vorklärungen
Was ist das Wunschergebnis? Welche Handlungsspielräume gibt es? Wie ist die Planungswerkstatt in Entscheidungsprozesse eingebunden?
Interessenanalyse
Interessen der wesentlichen Akteure werden im Vorfeld ermittelt und transparent gemacht
Ortsbegehung
Ortstermin im Planungsraum mit allen beteiligten Akteuren
Werkstatt-Termin(e)
Ideensammlung, Bewertung, Übertragung auf den Raum
Visualisierung der Ergebnisse
Erstellung von Skizzen, Modellen etc. unter Einbeziehung der Werkstatt-Teilnehmer/innen
Präsentation
Was leisten die Beteiligungsmethoden? Hier finden Sie Erläuterungen zu den unterschiedlichen Potenzialen.
Hier haben wir für Sie alle Methoden zusammengestellt, die eine repräsentative Einbindung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen ermöglichen.
Die Inhalte des Methoden-ABCs basieren auf der Publikation
Bürgerbeteiligung in der Praxis.
Ein Methodenhandbuch
(Bonn 2018)
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