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Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung von A bis Z

Arbeitsbuchmethode

Die Arbeitsbuchmethode, die in Norwegen entwickelt wurde, gilt als Spezialfall der aktivierenden Befragung: Bewohnerinnen und Bewohner werden vor Ort zu Thematiken befragt, die für ihr Wohnquartier von hoher Relevanz sind und die im Rahmen des Projektes angegangen werden sollen. Besonderes Charakteristikum ist dabei, dass eine systematische, schrittweise Ergebnisdokumentation in sogenannten »Arbeitsbüchern« erfolgt und dass diese im Zuge des Prozesses durch eine heterogen zusammengesetzte »Redaktionsgruppe« (Arbeitsgruppe) weiterentwickelt werden. Somit entsteht nach und nach ein Handlungsprogramm zur Umsetzung gewünschter Veränderungen.

Ablaufdiagramm

Vorbereitungsphase

Bildung Redaktionsgruppe, Benennung Koordination, Verständigung auf Ziele und zu bearbeitende Thematiken/Problemstellungen

Arbeitsbuch 1

Erstellung eines entsprechenden Fragekatalogs + persönliche Verteilung innerhalb des definierten Stadtteils

Arbeitsbuch 2

Persönliche Abholung des Fragekatalogs + Zusammenführung der Ergebnisse, Bildung heterogener Arbeitsgruppen zur Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten

Arbeitsbuch 3

Ergebnis-Zusammenfassung zu Lösungsmöglichkeiten und Ableitung von Vorschlägen für Veränderungen, Übergabe an Politik und Verwaltung

Ergebnis-Umsetzung

Politik und Verwaltung nimmt in einem Umsetzungsbericht Stellung zur konkreten Realisierung von Vorschlägen für Veränderungen

Ausführliche Beschreibung
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Was leisten die Beteiligungsmethoden? Hier finden Sie Erläuterungen zu den unterschiedlichen Potenzialen.

Hier haben wir für Sie alle Methoden zusammengestellt, die eine repräsentative Einbindung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen ermöglichen.
 

Die Inhalte des Methoden-ABCs basieren auf der Publikation

Bürgerbeteiligung in der Praxis.
Ein Methodenhandbuch
(Bonn 2018)
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