Skip to main content Skip to page footer

Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung von A bis Z

Bürgerkonferenz / Konsensuskonferenz

Bei der Bürgerkonferenz setzen sich Bürger/innen – im Dialog mit Expertinnen und Experten – kritisch mit strittigen Technologien oder Technisierungsprojekten auseinander. Die »Laienexpertise« soll zu besseren Empfehlungen an die Politik führen. Bürgerkonferenzen sind seit den 1980er Jahren in vielen Ländern durchgeführt worden. Aufgrund ihrer klaren Struktur sowie ihres normativ weit gefassten Anspruchs auf Demokratisierung der Technikbewertung ist die Bürgerkonferenz zum Prototyp schlechthin für partizipative Verfahren in der Technikfolgenabschätzung avanciert.

Ablaufdiagramm

Zusammenstellung eines Panels von zehn bis 20 Bürger/innen

Die Bürger/innen machen sich an einem oder mehreren Wochenenden mit dem Thema vertraut; Grundlage ist umfangreiches Informationsmaterial zum Thema

Die Bürgergruppe erarbeitet eigene Perspektiven und Fragen zum Thema

Die Bürger/innen diskutieren mit ausgewählten Expert/innen im Rahmen einer öffentlichen Konferenz

Die Bürgergruppe diskutiert die Ergebnisse in einer Klausursitzung

Veröffentlichung der Schlussfolgerungen

Der Veranstalter nimmt gegenüber der Öffentlichkeit (Medien) Stellung zu den

Ergebnissen; Weiterleitung der Ergebnisse an die zuständigen Politiker/innen

Ausführliche Beschreibung Praxisbeispiel Risiko Energiegesellschaft
Zurück zur Übersicht

Was leisten die Beteiligungsmethoden? Hier finden Sie Erläuterungen zu den unterschiedlichen Potenzialen.

Hier haben wir für Sie alle Methoden zusammengestellt, die eine repräsentative Einbindung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen ermöglichen.
 

Die Inhalte des Methoden-ABCs basieren auf der Publikation

Bürgerbeteiligung in der Praxis.
Ein Methodenhandbuch
(Bonn 2018)
mehr...