Überzeugend reden

Redner redet unzusammenhängend und verwirrt damit sein Publikum

»Es trägt Verstand und rechter Sinn mit wenig Kunst sich selber vor.«
(Johann Wolfgang Goethe)

Und wenn das Herz voll ist, fließt der Mund über. Außerdem gilt sowieso »Reden ist Silber, Schweigen ist Gold«. Und die da oben machen eh alles richtig. Gute Ideen setzen sich nämlich ganz von alleine durch. Einfach abwarten und Tee trinken. Denn die gute Sache spricht für sich selbst, weißt du das denn nicht? Notfalls hilft »Handauflegen«. Und kalte Umschläge. Du wirst dir deine Hörner schon noch abstoßen.

Überzeugt?

Wohl kaum. Gute Ideen »verkaufen« sich nicht von allein. Es reicht nicht, selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein – nur wer in der Lage ist, sie klar, glaubwürdig und einprägsam zu vermitteln, bringt sie in die Welt. Gute Gedanken sollen von anderen gehört und bemerkt werden. Sie sollen sich im Wettstreit der Ideen durchsetzen, verstanden werden und andere zum Mithelfen und Mitmachen anregen. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, verhelfen Sie ihr damit zum Erfolg. Wenn Sie fähig sind, eine gute Idee vor vielen Menschen anschaulich vorzutragen, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Die Frage ist also: Wie können Sie gute Ideen erfolgreich präsentieren?

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Diese Seiten wollen Ihnen zweigen, wie Sie Präsentationen zielgerichtet vorbereiten, klar gliedern, lebendig gestalten, richtig einüben und wirkungsvoll in freier Rede halten. Sie sollen Sie dabei unterstützen, Interesse zu wecken und Mitmenschen für Ihr Anliegen zu gewinnen. Sie können Ihr Verbündeter werden beim Überzeugen von Entscheidungsgremien und wollen Sie zum Erwerb praktischer rhetorischer Fähigkeiten verlocken, wie sie die Bürgergesellschaft braucht, die sich etwas zu sagen hat: Streit »kultur« führt meist zu besseren Ergebnissen. Und wer rhetorische Kniffe selbst kennt, fällt bei anderen nicht so leicht darauf herein, ein weiterer Vorteil.

Wenn wir uns nicht verbessern, bleiben wir dort, wo wir sind.

»Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden; Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun!«
(Johann Wolfgang Goethe)