Planung der Arbeitseinheiten

Der Erfolg Ihrer Veranstaltung hängt wesentlich von der Fähigkeit der Referenten/innen ab, die Teilnehmer/innen durch die Art ihres Vortrages und der Wissensvermittlung zu fesseln. Es ist deshalb ratsam, bei der Auswahl der Referenten sehr kritisch zu sein und wenn es irgend möglich ist, keine Kompromisse zu machen. Selbstverständlich sollte sein, dass die ins Auge gefassten Referenten/innen von der Sache her auch wirklich qualifiziert sind für das Thema.

Sprechen Sie mit den Fachleuten ihrer Wahl ausführlich über Inhalt, Art und Ablauf der Arbeitseinheiten.

Die Dauer des Vortrages sollte begrenzt sein. Einzelreferate von längerer Dauer (mehr als 30 Minuten) werden nur  von wenigen Zuhörern voll und bewusst aufgenommen. Sorgen Sie für Pausen, lassen Sie Zwischenfragen zu.

Nach eineinhalb bis spätestens zwei Stunden Veranstaltung ist es in der Regel Zeit für eine Pause, in denen die Teilnehmer/innen Luft schnappen, die Beine vertreten und etwas Trinken können. Wenn Sie auf Unterbrechungen verzichten, führt dies im weiteren Verlauf der Veranstaltung zu erhöhter Unaufmerksamkeit und latenter Unruhe der Teilnehmer/innen.

Wechselnde Arbeitsmethoden (Arbeitsgruppen, Expertenhearings, Brainstorming etc.) lockern die Veranstaltung auf.

Sorgen Sie für eine straffe Gesprächsleitung. Erinnern Sie die Moderatoren/ innen daran, möglichst alle Teilnehmer/innen zu aktivieren, die unvermeidlichen Dauer-Redner/innen zu stoppen, Schärfen aus der Diskussion herauszunehmen. Achten Sie darauf, dass die Zwischen- und Endergebnisse noch einmal zusammengefasst werden.

Symbol: »Wichtig« (ein Ausrufezeichen in einem blauen Kreis)

Es gefährdet den Erfolg der gesamten Veranstaltung, wenn Sie der persönlichen Eitelkeit des Fachmenschen nachgeben und im Hinblick auf Ihre eigene Vorstellung einer kommunikativen Wissensvermittlung Kompromisse machen: Teilnehmer/innen bleiben aus oder gehen nach der Pause lieber spazieren.