Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt: Entwicklungspotenziale zwischen Daseinsvorsorge, Städtebauförderung und Sozialer Arbeit

Welche Möglichkeiten haben Kommunen und weitere in der Quartiersentwicklung engagierte Akteure, um Gemeinwesenarbeit, insbesondere in benachteiligten Nachbarschaften, strukturell zu verankern? Dies war die zentrale Frage einer aktuellen Studie zur Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt. Unter Gemeinwesenarbeit wurden dabei Maßnahmen verstanden, die auf die Verbesserung der Lebensbedingungen und des Zusammen-lebens in einem Quartier zielen – mit einem breit gefassten sozialräumlichen Verständnis von Gemeinwesenarbeit als sämtliche Strategien, die sich ganzheitlich auf den Stadtteil und nicht auf einzelne Individuen richten. Die Studie zielt darauf, die strukturelle Verankerung von Gemeinwesenarbeit und sozialraumorientiertem Handeln zur Sicherstellung von sozialer Teilhabe und Daseinsvorsorge und für die Stärkung nachbarschaftlicher Unterstützungsstrukturen zu untersuchen. Petra Potz stellt die Studie in ihrem Gastbeitrag vor.