Demokratie, Religion und Vielfaltsdiskurse: Ein Spannungsfeld?

Mit dem vermeintlichen Spannungsverhältnis von Demokratie, Religion und Vielfalt beschäftigt sich ein aktuelles Projekt, das Tanja Berg in ihrem Gastbeitrag vorstellt. Dabei liegt der Fokus darauf, Religion als Fakt im Leben von Menschen, als prägendes Element von Kultur(en), Denken, Haltungen und auch Handlungsmotivationen in Gesellschaften, für Kollektive und Individuen zu verstehen. Religion wird als Ressource und nicht als Problem oder als Thema der Prävention gesehen. Im Mittelpunkt des von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts steht die Frage: kann die Beschäftigung mit den unterschiedlichen Vorstellungen von Religion helfen, in einer von Diversität geprägten Gesellschaft ein Mehr an Demokratie zu befördern?