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Durchführung

Durchführung

Die Durchführung eines Bürgerpanels kann in drei Phasen gegliedert werden:

Phase I – Information

Der Start eines Bürgerpanels setzt voraus, dass lokale Entscheidungsträger/innen in Politik und Verwaltung über Ziele und Methode eines Bürgerpanels informiert und für die Idee gewonnen werden. In vorgeschalteten Beteiligungsveranstaltungen können rele­vante Themen aufgespürt werden, zu denen dann das Bürgerpanel eine repräsentative Umfrage durchführt. Die Themen, die ein Bürgerpanel erfragt, können vielfältig sein – gemeinsam ist ihnen der lokale Charakter.

Die Befragungen werden durch Informationskampagnen in den lokalen Medien und kommunale Internetportale bekannt gemacht und beworben. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Beteiligung durch intensive, flankierende Pressearbeit erheblich steigern lässt.

Phase II – Befragungen

Es gibt zwei unterschiedliche Befragungstypen: die »offene« und die »geschlossene« Befragung.

Bei der »geschlossenen Befragung« werden die Teilnehmenden per Zufallsstichprobe ausgewählt. Es wird eine Zufallsstichprobe von i.d.R. 750 bis 1.000 Personen aus der Einwohnermeldedatei gezogen. Der Fragebogen wird entwickelt und elektronisch umgesetzt. Die per Zufallsstichprobe ausgelosten Einwohner/innen erhalten persönliche Anschreiben beispielsweise des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin und einen gedruckten Fragebogen. Sie werden auf die Möglichkeit hingewiesen, den Fragebogen online auszufüllen. Die Online-Beteiligung wird aktiv beworben, um Zeit, Aufwand und Kosten zu minimieren. Die Teilnehmer/innen der Zufallsauswahl erhalten im Anschreiben eine anonyme Identifikationsnummer (PIN). Auf diese Weise können die Ergebnisse der geschlossenen Befragung gesondert erfasst und ausgewertet werden.

Interessierter Einwohner/innen können sich zudem für die Teilnahme an der »offenen Befragung« bewerben. Jede/r Interessierte kann (i.d.R. im Internet) teilnehmen, auch wenn er/sie nicht zur Stichprobe gehört. Die Ergebnisse der offenen und geschlossenen Befragung werden gesondert ausgewertet, sie können entsprechend miteinander verglichen werden.

Das Bürgerpanel kann jederzeit durch intensive dialogorientierte Beteiligungsmethoden ergänzt werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben zudem die Chance, zu institutionell Beteiligten zu werden. Sie können eine Kontaktadresse angeben und erhalten so die Möglichkeit, zu weiteren Befragungen oder sonstigen Beteiligungsaktionen eingeladen zu werden (z.B. zur Mitarbeit in Arbeitsgruppen mit Ratsmitgliedern oder Verwaltungsmitarbeitern). Der verfügbare Adressenpool kann auf diese Weise von Befragung zu Befragung anwachsen.

Phase III – Kommunikation

Die Befragungsergebnisse werden mit Unterstützung der örtlichen Medien allgemein bekannt gemacht. Die Befragungsteilnehmer/innen können darüber hinaus via Newsletter und Downloads zusätzliche Informationen erhalten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Befragungsberichte anfordern.