Aktivierende Befragung

Junge Frau drückt eine Türklingel.

Aktivierende Befragung ist eine Methode, die in der Gemeinwesenarbeit entwickelt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger eines Wohngebiets oder Stadtteils werden nicht nur nach ihren Meinungen und Einstellungen befragt, sondern gleichzeitig dazu angeregt und ermutigt, aktiv zu werden, für ihre Interessen einzutreten und bei der Lösung von Problemen im Gemeinwesen mitzuwirken.

  • Die Herausgeberinnen gehen auf die Publikationsgeschichte zu dieser Methode ein. Sie grenzen die Methode in knappen Worten gegenüber anderen Methoden ab und ermutigen zur Anwendung.

  • Verschiedene Entwicklungslinien haben zur Methode der Aktivierenden Befragung geführt. Dazu wird auf alte Veröffentlichungen von Wolfgang Hinte, Fritz Karas und Alf Seippel zurückgegriffen.

  • Welche Grenzen und Stolpersteine hat die Aktivierenden Befragung? Welche Standards und Kriterien sollten bei aller Verschiedenheit der Anwendungsfelder gegeben sein?

  • Aus praktischen Erfahrungen in verschiedenen Projekten entstand praktisches Handwerkzeug. Dazu gehören ein Ablaufplan und eine Checkliste für die acht Phasen, die sich im Laufe der langen Geschichte der Aktivierenden Befragung heraus kristalisiert haben.

  • Hier wird ergänzend und abgrenzend aufgezeigt, wie einzelne Elemente der Aktivierenden Befragung in ganz verschiedenen Bereichen für eine aktivierende, ressourcenorientierte Arbeit genutzt werden können.

  • Praktiker/innen geben Einblick in ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit Aktivierenden Befragungen. Aus zahlreichen Rückmeldungen auf eine E-Mail-Rundfrage wurden einige ausgewählt, die möglichst das breite Spektrum aktivierender Befragungen widerspiegeln.

  • Die hier veröffentlichten Arbeitsmaterialien veranschaulichen, wie grundsätzlich ähnliche Materialien, je nach Selbstverständnis, Auftrag und Ziel der Vorhaben, ganz verschieden gestaltet werden können.

  • Die folgenden Literaturangaben sind das Ergebnis einer Sammlung vieler Autor/innen dieser Praxishilfe. Alle wurden gebeten, den Leser/innen Hinweise auf interessante und hilfreiche Literatur zu geben.

  • Die Texte in dieser Praxishilfe sind einer Printpublikation der Stiftung Mitarbeit entnommen. Hier finden sich die bibliographischen Angaben und ein Link zur Online-Bestellung.

  • Hier finden sich einige Organisationen, Institutionen und Fortbildungseinrichtungen sowie Personen aus dem Kreis der Autor/innen dieser Praxishilfe, die Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten.