Strukturieren des Vortrags

Sortieren und gewichten Sie nun Ihre Argumente und Fakten und bilden Sie eine vorläufige Struktur.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Unterscheiden Sie schon bei der Vorbereitung zwischen »Muss-« »Soll« - und »Kann« -Inhalten Ihrer Präsentation.

  • »MUSS« = das absolut Wichtigste, das Sie in jedem Fall sagen müssen, das »Knochengerüst«.
  • »SOLL« = Zahlen, Daten, Fakten, Überleitungen, die zwar recht wichtig, aber für das Kernverständnis nicht absolut notwendig sind.
  • »KANN« = der »Rest«: Nette Geschichten, ein Witz, die »nice to have« -Informationen.

Wenn Sie »MUSS«, »SOLL« und »KANN« auch bei Ihrer Manuskriptgestaltung kenntlich machen haben Sie eine hervorragende Möglichkeit, auch noch mitten im Ablauf der Präsentation zu kürzen oder zu verlängern, je nachdem, wie Sie »in der Zeit liegen«.

Spärlich gedeckter Tisch

So werden Ihre Zuhörer in kurzer Zeit satt: Konzentration auf das Wesentliche,
das absolute »Muss«

Normal gedeckter Tisch

Wenn Sie mehr Zeit haben: Zusatzinfos, Zahlen, Daten, die das Kernverständnis vertiefen können, »Muss« und »Soll«

Reich gedeckter Tisch

Viel Zeitaufwand, viel Erkenntnis, viel »Hintergrund«, aber nicht selten erschöpfend: »Muss«, »Soll« und »Kann«

Widerstehen Sie dem Wunsch nach Vollständigkeit. Sie ist meist »l a n g«weilig, ermüdend und nimmt den Zuhörern jede Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal: »Vollkommenheit ist erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann.« Haben Sie also Mut zur Lücke!

Getretener Quark wird breit, nicht stark. Oftmals bekommt in der Phase der Vortragsstrukturierung das Thema nochmals eine Zielkorrektur.

»Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.«
(Leonardo da Vinci)