Hintergrundtexte

Es werden auszugsweise einige sehr grundlegende Texte präsentiert, die Fragen nach den Ursachen von Gewalt und Perspektiven für gewaltfreie Konfliktregulierung beleuchten – unter anderem von Mahatma Ghandi, Johan Galtung.

  • Indem wir uns unsere Ängste und Handlungsgrenzen bewusst machen, erfahren wir gleichzeitig mehr über den Bereich, der zwischen diesen Grenzen liegt. Oft unterschätzen wir die Vielfalt unserer Möglichkeiten.

  • Zivilcourage: mutiges Verhalten, mit dem jemand seinen Unmut über etwas ohne Rücksicht auf mögliche Nachteile gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o.ä. zum Ausdruck bringt.

  • Die Schnellbahn ratterte und klapperte an einem schläfrig machenden Nachmittag im Frühling durch die Vorstädte Tokios. Unser Waggon war vergleichsweise leer – bis auf.

  • Du sollst deine gewaltlosen Handlungen aus einer gewaltlosen Gesinnung ent-springen lassen. Deshalb versuche, so zu leben, dass du lernst, keinen Hass gegen jemanden zu empfinden, sondern.

  • Kraft bedeutet handeln, sich kräftig einschalten. Die Kraft kann positiv oder negativ sein.Kraft wird oft mit Gewalt verwechselt. Deshalb muss man klar unterscheiden zwischen der Kraft, die aufbaut, und der, die zerstört.

  • Gewalt ist der Ausdruck sozialer Prozesse, in denen strukturelle Bedingungen und individuelles Handeln zusammenwirken. Gewalt ist ein interaktives Produkt, d.h. das Verhalten beider Seiten ist zu beachten.

  • Der Friedensforscher Johann Galtung weist darauf hin, dass drei unterschiedliche Formen von Gewalt (direkte oder persönliche Gewalt, kulturelle und strukturelle Gewalt) von einander abhängig und gemeinsam auftreten.

  • Aggressiv handelt, wer eine »andere Person zu verletzen versucht oder zu verletzen droht, unabhängig davon, was letztlich das Ziel dieser Handlung ist.« Gewalt ist vor allem die schwerere, insbesondere körperliche Aggression.

  • Ein Zusammenleben ohne Konflikte gibt es nicht und ist auch nicht erstrebenswert. Ob Konflikte jedoch als störend, bedrohlich, destruktiv und schmerzvoll erlebt werden, hängt davon ab, wie sie ausgetragen werden.

  • Konflikte konstruktiv auszutragen, bedeutet, zusammenzuarbeiten, d.h. eine Lösung für das Problem zu suchen, die sicherstellt, dass alle gewinnen. Alle Konfliktbeteiligten übernehmen gemeinsam Verantwortung für.

  • Das Trainingskonzept des Kölner Trainingskollektivs für gewaltfreie Aktion und kreative Konfliktlösung wurde Anfang der 90er Jahre zur Entwicklung von Workshops, Seminaren und Fortbildungen entworfen.