Phase VII: Die Kontrolle der Maßnahme

Ein Koch rührt ein Gericht in einer großen Pfanne um

Die Maßnahmen und Aktionen wurden durchgeführt und sind beendet. Die Spannung ist vorbei. Es gab Freude oder Frust. Es gibt das Gefühl von Erfolg oder Scheitern oder irgendetwas dazwischen. Aber noch wartet ein letzter, eminent wichtiger Arbeitsschritt auf Sie: die Kontrolle des Erreichten.

Aktionsgruppen »erledigen« die Auswertung oft direkt im Anschluss an die Aktion. Es wird eine Runde gemacht zu der Frage: »Wie habe ich mich bei der Aktion gefühlt, wie fühle ich mich jetzt?«. Eine solche Runde ist wichtig als eine erste Entlastung. Das Erlebte wird verarbeitet, die Beteiligten können dabei etwas zur Ruhe kommen, Einschätzungen vergleichen, den eigenen begrenzten Erfahrungshorizont durch andere Eindrücke und Erfahrungen erweitern.

Diese erste und unmittelbare Auswertung ist wichtig, jedoch nicht hinreichend. Vor allem wenn Ihre Gruppe auch zukünftig weiterarbeiten will, ist diese VII. Phase der fließende Übergang zu einem neuen Durchlauf – auf einem höheren Niveau, denn aus Erfahrung wird man klug, wie auch der Volksmund weiß. Deshalb kommt nach der physischen und psychischen Erholung – also mit einem gewissen zeitlichen Abstand – die systematische Auswertung und Erfolgskontrolle.

    • Einschätzungen aus der Analyse-Phase
    • Überprüfung der formulierten Ziele
    • Überprüfung der Strategie
    • ...
  • Die Auswertungsarbeit sollte mit einer Feier abgeschlossen werden. So kann dieser letzte Schritt in der Organisation einer Kampagne oder Initiativeauch zur Kraftquelle für die weitere Arbeit werden.

  • Eine fundierte Auswertung und Ergebniskontrolle leitet über zum nächsten Durchlauf der 7 Organisationsphasen, die hier vorgestellt wurden. Soll die Gruppe ihre Arbeit fortsetzen?

  • Das Treffen in der Woche nach der Aktion wird zur internen Auswertung genutzt. Die Gruppe hat die Reaktionen auf ihre Aktion als sehr gemischt erlebt.