Durchführung der Aktion

Durchführung der Aktion

Aktionen laufen meist nicht genau so ab, wie sie geplant wurden. Eine gewisse Flexibilität wird daher immer benötigt und sollte schon mit eingeplant sein. Wichtig ist, während der Aktion auf die Stimmung und Bedürfnisse der Beteiligten zu achten und zu merken, wenn es zu unterschiedlichen Einschätzungen, zu Konflikten oder Störungen kommt. In solchen Fällen zahlt es sich aus, wenn in der Vorbereitung solchen Fragen und Verfahrensweisen sowie dem Kennenlernen und der Kommunikation der Beteiligten ausreichend Raum gegeben und sich tragfähige Beziehungen und Strukturen entwickeln konnten.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Die eigene Dokumentation der Aktion ist ein wichtiger Teil der Aktion. Dies kann über Fotos, Filme, aber auch über Gedächtnisprotokolle geschehen.

Während sowie direkt nach der Aktion beginnt die intensive Zeit der Pressearbeit: die Erstellung von Pressemitteilungen über den Ablauf und die Bewertung der Aktion, die Bearbeitung von Presseanfragen sowie das Reagieren auf (möglicherweise negative) Presseberichte.

Wenn es während der Aktion zu polizeilichen Maßnahmen kam oder sich juristische Folgen abzeichnen, beginnt jetzt die wichtige Arbeit des Rechtshilfe-Teams.

Für diejenigen, die die Aktion durchgeführt haben, sollte direkt nach der Aktion Raum sein, sich über das Erlebte wenigstens kurz auszutauschen:

  • Wie erging es uns in der Aktion, was haben wir erlebt?
  • Wie fühlen wir uns jetzt direkt danach?
  • Wie haben die Passant/innen und die Adressat/innen reagiert?
  • Haben wir erreicht, was wir wollten?