E-Mail: das unterschätzte Instrument

E-Mail: das unterschätzte Instrument

Für Kampagnenorganisationen ist der Aufbau eines E-Mail-Verteilers immer noch das A und O. E-Mail gilt weiterhin als das erfolgreichste Mobilisierungstool. Aktivierende E-Mails zu schreiben ist dabei keine Kunst, sondern ein Handwerk, das sich lernen lässt. Bei der Suche nach passenden und die (potentiellen) Unterstützer/innen ansprechenden Formulierungen testen viele Kampagnenorganisationen regelmäßig die Öffnungsraten von unterschiedlichen Betreffzeilen, den Mail-Text sowie auf welchen Button am meisten geklickt wird.

Das sog. »A/B-Testing«, also die Auswertung von Nutzer/innenverhalten bei verschiedenen E-Mail-Varianten, kann die Kommunikation um einiges verbessern und die Interaktionsraten bei den Unterstützer/innen erhöhen.

Symbol: »Externer Link« (Pfeil, der aus einem Quadrat herauszeigt)

Online-Marketing-Blogs und Kampagnen-Blogs liefern hierzu wertvolle Tipps, zum Beispiel hier.

Für den Aufbau eines Verteilers braucht es Aktionen, bei denen Menschen ihre E-Mail hinterlassen und zugleich ihr Einverständnis erklären (double-opt-in Verfahren), dass sie auch weiterhin mit E-Mails beschickt werden wollen. Neben sinnvollen Aktionen, sollten Organisationen einen Plan entwickeln, wie oft und mit welchen Inhalten sie ihre Unterstützer/innen anschließend anschreiben; hier gilt es, ein angemessenes Maß zu finden, denn eine zu häufige Nutzung des Verteilers kann auch kontraproduktiv sein.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Social Media kann den Aufbau eines Verteilers begleiten. Es kann und sollte einen großen Verteiler nicht ersetzen!