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E-Mail: das unterschätzte Instrument

E-Mail: das unterschätzte Instrument

Für Kampagnenorganisationen ist der Aufbau eines E-Mail-Verteilers immer noch das A und O. E-Mail gilt weiterhin als das erfolgreichste Mobilisierungstool. Aktivierende E-Mails zu schreiben ist dabei keine Kunst, sondern ein Handwerk, das sich lernen lässt. Bei der Suche nach passenden und die (potentiellen) Unterstützer/innen ansprechenden Formulierungen testen viele Kampagnenorganisationen regelmäßig die Öffnungsraten von unterschiedlichen Betreffzeilen, den Mail-Text sowie auf welchen Button am meisten geklickt wird.

Das sog. »A/B-Testing«, also die Auswertung von Nutzer/innenverhalten bei verschiedenen E-Mail-Varianten, kann die Kommunikation um einiges verbessern und die Interaktionsraten bei den Unterstützer/innen erhöhen.

Für den Aufbau eines Verteilers braucht es Aktionen, bei denen Menschen ihre E-Mail hinterlassen und zugleich ihr Einverständnis erklären (double-opt-in Verfahren), dass sie auch weiterhin mit E-Mails beschickt werden wollen. Neben sinnvollen Aktionen, sollten Organisationen einen Plan entwickeln, wie oft und mit welchen Inhalten sie ihre Unterstützer/innen anschließend anschreiben; hier gilt es, ein angemessenes Maß zu finden, denn eine zu häufige Nutzung des Verteilers kann auch kontraproduktiv sein.

Tipp

Social Media kann den Aufbau eines Verteilers begleiten. Es kann und sollte einen großen Verteiler nicht ersetzen!

Diese Online-Praxishilfe basiert auf der Publikation

Engagement in Aktion:
Ratgeber für wirkungsvolle Kampagnenführung

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Judith Orland

ehem. Leiterin des Social-Media-Bereichs bei Oxfam, Mitbegründerin der NGO-Fachkonferenz »reCampaign - Strategien für den digitalen Wandel«.

Judith Orland ist Autorin dieses Beitrags.