Checkliste II

Problem & Lösung

  • Welche Beziehung haben die Mitwirkenden zum Problem?
  • Welche (direkten oder indirekten) Vor- und Nachteile haben sie durch das bestehende Problem?
  • Welche Beziehungen bzw. Zugänge haben die Mitwirkenden zu den relevanten Umwelten?

Ressourcen

  • Welche Ressourcen (Sachen, Geld, Informationen, Fähigkeiten, Kontakte etc.) sind erforderlich, um mit unserer Initiative eine Lösung des Problems in Angriff nehmen zu können?
  • Über welche Ressourcen verfügt die Initiative derzeit?
  • Welche Möglichkeiten haben wir, die nötigen Ressourcen zu beschaffen? Welche der vorhandenen Mittel und Möglichkeiten könnten hierfür verwandt werden?

Struktur & Prozess

  • Welche Erfahrungen machen wir in der Analysephase mit unseren Strukturen und Arbeitsweisen?
  • Gibt es verabredete Funktionen? (Dabei geht es z.B. um die Gesprächsleitung, also um jemanden, der darauf achtet, dass die verabredeten Zeiten eingehalten werden dass niemandes Ideen missachtet werden, dass Entscheidungen zu Stande kommen. Für die Vertretung der Gruppe nach außen hin muss evtl. eine Pressesprecherin, eine Kontaktperson in der Beziehung zu Behörden etc. bestimmt werden.)
  • Wie weit darf das Spezialistentum gehen, ohne Einzelne bei wichtigen Entscheidungen zu entmündigen?
  • Wie sollen welche Entscheidungen getroffen werden?
  • Bei welchen Fragen reicht eine einfache Mehrheitsentscheidung, wann ist Konsens erforderlich, welche Entscheidungen legen wir in die Hände Einzelner?
  • Welche Regeln sichern produktiv unsere Zusammenarbeit (z.B. Pünktlichkeit, Verbindlichkeit)?

Kommunikation

  • Wie kommunizieren wir aktuell mit unseren Öffentlichkeiten bzw. Zielgruppen?
  • Welche Kommunikationsmedien und -mittel stehen uns aktuell zur Verfügung? Was können sie leisten und was nicht?
  • Wie muss das Problem dargestellt werden, damit möglichst viele ihre Betroffenheit erkennen und für eine Mitwirkung an der Lösung motiviert werden können?

Selbstverständnis

  • Welche Bedeutung, welche Auswirkungen hat die Analyse (insbesondere des Problems, der relevanten Umwelten und der Beziehung der Mitwirkenden zum Problem und den Umwelten) auf das Selbstverständnis der Initiative?
  • Muss das eigene Weltbild überprüft werden?
  • Müssen wesentliche Annahmen, Wertsetzungen, Zukunftsvorstellungen etc. revidiert werden?