Gewerkschaften

Gewerkschaften und soziale Bewegungen

Die Krise scheint allerorten. Mitte der 1990er Jahre verdichteten sich die Hinweise: Globalisierung, Individualisierung, Strukturwandel und das Verschwinden ganzer Branchen waren nur einige der Stichworte. Für die Gewerkschaften in Deutschland bedeutete dies: prekäre Arbeitsplätze nahmen zu, der Streik als Druckmittel geriet in die Krise, das System der Flächentarife erodierte, die Mitgliederverluste setzten sich fort.

In dieser Zeit bot sich mir die Möglichkeit, an innergewerkschaftlichen Debatten über neue Arbeitskampfformen teilzunehmen. Von besonderem Interesse waren dabei mögliche Berührungspunkte von Arbeitswelt und Alltagswelt, von Gewerkschaft und Zivilgesellschaft. Es ging um neue Aktions- und Mobilisierungsformen und vor allem darum, mit Hilfe von Kampagnen die Gewerkschaften als soziale Bewegungen zu organisieren. Bald sollten die Ergebnisse dieser Diskussion in der sogenannten »Schlecker-Kampagne« praktisch erprobt werden.

Damals las ich die Broschüre »Forward to the roots« (1) – so der programmatische Titel eines Reiseberichtes eine FOCO-Gruppe über Community Organizing (CO) in den USA. Darin wurden Initiativen und Projekte einer radikalen Gemeinwesenarbeit (GWA) vorgestellt, wie sie ursprünglich Saul D. Alinsky entwickelt hatte. FOCO strebte an, ent-sprechende soziale und politische Projekte auch in Deutschland aufzubauen. Was in den Schriften von Saul D. Alinsky eher anekdotisch vorgestellt wird, sollte als mittlerweile professionalisiertes Konzept von CO praktisch umge-setzt werden. Angeregt durch die Broschüre las ich erneut in den Schriften von Alinsky, die mir seit den 1980er Jahren bekannt waren. Hatte ich damals nach Anregungen für die Arbeit der Friedensbewegung gesucht, wurde Alinsky nun zur Quelle der Inspiration für meine gewerkschaftliche Arbeit.

Ein Plädoyer für eine integrierende Lesart von Saul D. Alinsky

Der vorliegende Aufsatz bietet eine entsprechende Lesart von Alinskys Texten. Sein radikaler Ansatz zeigt die Möglichkeit, dass Gewerkschaften zu einer breiten sozialen Bewegung werden können. Den Schlüssel hierzu bilden folgende Grundelemente seines Ansatzes:

  • Der Motor zur Mobilisierung der Menschen, hier vor allem der Beschäftigten, sind konkret im Alltag verankerte soziale Konflikte. Diese gilt es aufzugreifen: »Nimm die Themen der Menschen, nicht der Organisationen«.
  • Im Fokus der Arbeit muss die Selbstorganisation der Betroffenen stehen im Sinne von »Tue nichts für andere, was sie nicht auch selbst tun können«.
  • Eine wichtige Grundlage erfolgreicher Arbeit ist die Vernetzung der Gewerkschaften mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren. So entstehen soziale Netzwerke, getreu einem Motto von Alinsky: »Organisiere die Organisationen«.

OrKa (Organisierung & Kampagnen)

Ab Mitte der 1990er Jahre trafen sich Aktive aus der Gewerkschaftsbewegung, um Gedanken von Alinsky – verbunden mit den Kampagnenkonzepten von Martin Luther King, der Bürgerrechtsbewegung und von Bill Moyer sowie aktuellen Impulsen aus amerikanischen und bundesdeutschen Arbeitskämpfen – verstärkt in die deutsche Gewerk-schafts- und Arbeiterbewegung hineinzutragen. Die hieraus hervorgegangene Gruppe mit dem Namen OrKa (Organisierung & Kampagnen) hat als ein Ziel, gewerkschaftliche Auseinandersetzungen als soziale Bewegung aufzubauen und zugleich die Gewerkschaftsbewegung mit den sozialen Bewegungen stärker zu verknüpfen. Die Stärken der alten Arbeiterbewegung und der neuen sozialen Bewegungen sollten so miteinander verbunden werden: auf der einen Seite die Erfahrungen beim systematischen Organisieren großer Proteste in der Arbeitswelt, auf der anderen Seite die Spontaneität kreativer und radikaler Aktionen von Gruppen der Zivilgesellschaft.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Die Arbeit von OrKa knüpfte an eine erfolgreich verlaufene Gewerkschaftskampagne an: die Schlecker-Kampagne von 1994/95. Hier fand Gewerkschaft als soziale Bewegung statt.

Der Organisationsgrad unter den Beschäftigten bei der Drogeriekette Schlecker war zunächst sehr gering. Deshalb mussten neue Arbeitskampfformen praktiziert werden, die nicht vorrangig auf einer betrieblichen Verankerung aufbau-ten. Die Kampagne hatte vielfältige Bezüge in die Zivilgesellschaft hinein, wie zum Beispiel zu Kirchen, Frauen- und Friedensgruppen, Künstler/innen und Parteien. Über das Thema Konsumverhalten bezog sie die Kunden und Kundinnen mit ein. Und das mit großem Erfolg. Gegenüber der massiven Front von Medien, Politik, Justiz, Gewerkschaft und dem Verhalten der Kunden und Kundinnen musste sich Anton Schlecker, der Chef des Konzerns, geschlagen geben und die Gründung von Betriebsräten zulassen. Das Unternehmen stellte außerdem die Schikanen gegenüber den Beschäftigten zumindest teilweise ein.

Diese Art von Kampagne, die wir später ›Druckkampagne‹ nannten, wurde in den nächsten Jahren in den Gewerkschaften immer wieder praktiziert. Bei Kampagnen zur City Bank, beim Versandhaus Quelle/Schöpflin, bei Nanz, Mediamarkt, Hertie und Edeka, bei den Kämpfen gegen Privatisierung zum Beispiel von Krankenhäusern, in jüngerer Zeit auch gegen Bofrost und Ikea oder auch beim Streikrecht in kirchlichen Einrichtungen. Größere öffentliche Aufmerk-samkeit erzielte dabei die Lidl-Kampagne. Sie führte zu einem großen öffentlichen Echo über die Beschäftigungs-Praktiken bei Discountern allgemein und zu einem positiven Renommee der Gewerkschaft ver.di.

Campaigning – Ansätze zur Revitalisierung von Gewerkschaften

Das Neue an dieser Art von Arbeitskampf war die Öffnung der Gewerkschaft in Richtung auf zivilgesellschaftliche Gruppen, dem »Organisieren von Organisationen«. Neu war auch, dass die strategische Federführung dieser Kam-pagnen zwar bei der Gewerkschaft lag, aber alle beteiligten Organisationen gleichberechtigt miteinander arbeiteten. Das führte zu kreativen und auf das jeweilige soziale Milieu der Organisationen bezogenen Aktionsformen. So konnten Aktionen bei diesen Druckkampagnen zum Teil weit über das hinausgehen, was für die Gewerkschaft alleine möglich gewesen wäre: Attac-Gruppen stiegen beispielsweise bei Lidl auf die Dächer, Kirchengemeinden machten politische Kreuzwegandachten, Friedensgruppen mobilisierten zum Boykott und Frauengruppen planten Sprühaktionen. Das alles sind Aktionsformen, die die Gewerkschaft damals nicht direkt hätte durchführen können oder wollen. Sie waren aber hilfreich, um ein buntes Bild in der Öffentlichkeit und vielfältige Druckpunkte auf den Konzern zu erzeugen.

Insgesamt war mit dieser Art von Druckkampagne die Zielsetzung verbunden, zur Revitalisierung der Gewerkschaften beizutragen. Revitalisierung bezog sich auf neue Arbeitskampfformen, neue kreative Aktionsformen, gleichberechtigte Bündnisarbeit und auf die Art und Weise, in Kampagnen zu arbeiten als Ergänzung zu den klassischen Streiks. Viele dieser Ansätze wurden Ende 2005 auf einer Tagung mit dem programmatischen Titel: »Kampagnen – Eine Kampfform der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen« zusammengetragen.

Organizing – Erweiterung und Begrenzung

Ebenfalls 2005 begann, ausgelöst durch die Tagung »Never work alone«, in der Gewerkschaft ver.di eine breite Diskussion über sogenannte Organizing-Ansätze. (2) Lag der Schwerpunkt bislang auf dem Thema Kampagnen, wurde jetzt verstärkt der Aspekt des Organizing, also der Organisierung, hervorgehoben. Dabei wurde auch hier von Anfang an auf Alinsky zurückgegriffen. Alinsky wurde nun weniger als Campaigner sondern mehr als Organizer – so der deutsche Sprachgebrauch – wahrgenommen. Wobei unter Organizing vorrangig spezifische Techniken der Mitgliedergewinnung, Aktivierung und Entwicklung verstanden wurden.

Viele der aktiven Kollegen und Kolleginnen verbanden mit den Diskussionen und den daraus folgenden Projekten die Idee, die Gewerkschaftsbewegung zu revitalisieren und die Gewerkschaft als eine soziale Bewegung zu reorganisieren. Angesichts anhaltender Mitglieder- und Bedeutungsverluste war dies für Gewerkschaften ein existenzielles Thema. Dabei wurde übersehen, dass von dem Konzept Alinskys, das mittlerweile unter dem Label Community Organizing in Deutschland bekannt war, im gewerkschaftlichen Konzept nunmehr überwiegend das Organizing im Mittelpunkt stand – eine Verkürzung des umfassenderen Ansatzes von Alinsky.

Die »Community«, die städtischen Gemeinschaften oder auch die Zivilgesellschaft tauchten bei vielen der folgenden Projekte eher am Rande auf. Wenn überhaupt, waren nun mit Community betriebliche Belegschaften gemeint. Von Anfang an bewegten sich die Organizer im Zwiespalt zwischen der Hoffnung, mittels neuer Formen betrieblicher Mobilisierung insgesamt die Gewerkschaftsarbeit neu ausrichten zu können, und dem von oben kommenden Druck, pragmatisch Mitglieder zu machen. Es stand zu befürchten, dass aus dem radikaldemokratischen und breit angelegten Konzept von Alinsky ein reduziertes Konzept zur bloßen Mitgliedergewinnung werden würde.

Diese Tendenz verstärkte sich, als ab 2009/10 die Gewerkschaft IG-Metall, die der Organizing-Debatte bis dahin eher reserviert gegenüber gestanden hatte, das Konzept mit großer Energie aufgriff. So wurden die bisherigen Erfahrun-gen, unter anderem von ver.di und von US-amerikanischen Gewerkschaften, aufgearbeitet. Eine eigene Abteilung mit mehr als einem Dutzend hauptamtlicher Organizer wurde aufgebaut. Diese Abteilung widmet sich in ihrem Schwerpunkt seitdem dem Thema Organizing mit entsprechenden betrieblichen Projekten. Zugleich erschienen Publikationen, die die Gedanken von Alinsky in der Organisation weiter verbreiten sollten. So etwa eine Broschüre der IG Metall-Jugend »Die Zukunft gehört uns«, die ein ganzes Kapitel Alinsky widmet. Das Buch »Anleitung zum Mächtigsein« (3) wurde von der IG-Metall neu auflegt. Bislang ist noch nicht auszumachen, wer hier wen verändert: Die neuen Ideen die Organisation oder die Organisation den neuen Arbeitsansatz.

Für Gewerkschaften ist es verführerisch, Organizing auf Organisierung, also Mitgliedergewinnung, zu reduzieren. Sie können sehr schnell und vergleichsweise effektiv neue Mitgliederbereiche erschließen und den Mitgliederschwund stoppen. Wer Gewerkschaften nur kurzfristig auf Mitglieder hin orientiert, verfehlt jedoch weitergehende Ziele einer Gewerkschaft. Mittelfristig wird die Energie der Mitglieder fehlen, diese Großorganisationen inhaltlich und auf der Basis gemeinsamer politischer Ziele zu entwickeln. Organizing ist keine Mitgliedergewinnung, es ist sehr viel mehr! Dafür steht nicht zuletzt der Name Alinsky.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Dort wo Organizing nachhaltig wirkt, gelingt dies, wenn neben neuen Mitgliedern auch ein neues Selbstverständnis als Gewerkschaft bei den Hauptamtlichen, den Aktiven und in den Belegschaften verankert wird: Gewerkschaften als demokratische und beteiligungsorientierte Organisationen.

Justice for Janitors – Maßstab, aber nicht Vorbild

Ein exemplarisches Beispiel für erfolgreiches gewerkschaftliches CO stellt in jüngerer Zeit die Kampagne »Justice for Janitors« (Gerechtigkeit für Gebäudereiniger) der US-amerikanischen Dienstleistungsgewerkschaft SEIU dar. Der Regisseur Ken Loach hat diese Kampagne mit dem Film »Bread and Roses« einem breiten Publikum bekannt ge-macht. Hier finden sich alle Elemente wieder, wie sie Alinsky formuliert hat: Gewerkschaft als soziale Bewegung, Auf-bau von Gegenmacht, kontinuierliche Entwicklung von Strukturen, beharrliche Gewinnung neuer Mitglieder, unmittel-bare Ansprache der Beschäftigten, freche Aktionsformen, die den Gegner in seinem sozialen Umfeld treffen sowie basisdemokratische Mobilisierungsformen. So weit, so hilfreich. Bedauerlicherweise wurde die Kampagne, wie sie der Film zeigt, oft zum generellen Maßstab für Kampagnenplanungen in Deutschland erklärt.

Die Kampagne ist jedoch von einer Komplexität, wie sie bei gewerkschaftlichen Kampagnen in Deutschland bislang kaum erreicht wurde. Auch in den USA stellt sie eher die Ausnahme als die Regel dar. Darum ist es schwierig, sie als Vorbildkampagne zu begreifen. US-amerikanische Gewerkschaften besitzen jahrzehntelange Erfahrungen, Gewerkschaft als soziale Bewegung zu organisieren. Sie haben entsprechende Planungs- und Recherchekapazitäten, sie verfügen über ausgebildete Campaigner/innen und Organizer/innen. Die deutsche Gewerkschaftsbewegung hingegen befindet sich mit dieser Art von Kampagnen noch in einer Suchbewegung. Die »Justice for Janitors«-Kampagne zum Maßstab zu nehmen, kann deshalb Aktive auch lähmen. Das Alltagsgeschäft in Deutschland ist zumeist viel prosaischer und bescheidener, jedoch für kleine gewerkschaftliche Organisationseinheiten mit begrenzten Ressourcen zugleich eher praktikabel.

Die Handlungsmöglichkeiten ausweiten: der OrKa-Werkzeugkoffer

Um Gewerkschaften in diese Richtung zu stärken, hat der Berater/innenkreis um OrKa die Kampagnenarbeit dreiteilig als Druckkampagne, Mobilisierungskampagne und Organisierungskampagne konzipiert. Damit will OrKa so viel wie möglich von Alinskys Impulsen in die Gewerkschaftsbewegung hineintragen. OrKa setzt dabei zentral auf die Mobili-sierung der betrieblichen Basis. Die Planung der Kampagnen organisieren die Betroffenen, also die Beschäftigten selbst. Wo immer es möglich ist, sollen die Kampagnen in der Lebenswelt der Aktiven, in den betroffenen Regionen und deren zivilgesellschaftlichen Organisationen verankert werden. Soziale Konflikte werden bewusst als Chance, nicht als Bedrohung wahrgenommen. Der Fokus liegt auf kreativen Aktionsformen, inspiriert und getragen von den jeweiligen Berufsgruppen der Aktiven – Aktionen von Pflegekräften in Krefeld beispielsweise sehen anders aus als von Busfahrern in München. Auch vor einem konkreten Gegnerbezug macht OrKa nicht Halt. Hier sind die Kollegen und Kolleginnen immer sehr dankbar, wenn – anstelle von Abstraktionen wie die Deutsche Bank oder der Vorstand der Metro – die konkreten Namen der Führungskräfte in ihrer sozialen Verantwortung öffentlich thematisiert werden.

Mit dieser Zielsetzung hat OrKa (4) die großen Integrierten- oder auch Kombi-Kampagnen in mehrere Einzelkonzepte unterteilt und dafür jeweils einen eigenen Werkzeugkoffer entwickelt. So werden Kampagnen auch angesichts knapper Ressourcen handhabbar. Es wird verhindert, dass zum Beispiel eine regionale Bezirksverwaltung mit ihren begrenzten Möglichkeiten ausgebremmst wird durch die Komplexität der Aufgabe.

Symbol: »Tipp« (eine stilisierte Glühbirne)

Das Konzept der Werkzeugkoffer bietet die Chance, nach einer erfolgreichen Organisierungskampagne zum Beispiel eine Druck- oder Mobilisierungskampagne anzuschließen. Das ermöglicht die zumindest potenzielle Nutzung aller vorhandenen Elemente, die wir bei Alinsky finden, und verhindert eine Lähmung aufgrund zu hoher Erwartungen und zu großer Komplexität. Die Aktiven erwerben zudem Schritt für Schritt die Kompetenz, Organizing umfassend anzuwenden.

In den vielen Dutzenden von Kampagnen, die OrKa mittlerweile organisieren und begleiten durfte, hat sich das Konzept der Werkzeugkoffer bewährt. Umfang der Kampagne, zeitliche Dauer und Zielsetzung richten sich nach den Möglichkeiten vor Ort und nicht nach dem großen Ideal.
Bei Alinsky geht zusammen, was von Gewerkschaften bisher nur in einzelnen Aspekten aufgegriffen wird. Es lohnt jedoch, Alinsky umfassend zu denken und in der Praxis alle Grundelemente seines Ansatzes zu verbinden: Mit dem Kampagnen-Konzept von OrKa wird die umfassendere Idee einer Demokratisierung von Arbeits- und Lebenswelt möglich. Und das grundlegende Ziel bleibt bestehen. Gesellschaftliche Auseinandersetzungen wie zum Beispiel Privatisierungen, Mindestlohn, Rente vor 67, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Frauenrechte, Streikrecht in kirchlichen Einrichtungen können die Gewerkschaften nicht alleine gewinnen. Kampagnen müssen gewerkschaftliche Aktivitäten mit Aktivitäten der Sozialen Bewegungen und der Zivilgesellschaft verbinden.

Es ist der ganze Alinsky, den die gewerkschaftliche Arbeit braucht. Die einzelnen Elemente seines Ansatzes bilden kein geschlossenes System, inspirieren sich aber gegenseitig und machen es möglich, immer neue Formen des Mächtigseins und immer neue Wege wirklicher Demokratie in den Betrieben und in der Gesellschaft vielfältig zu verknüpfen. In diesem Sinne: »Forward to the roots!« Mehr Alinsky tut gut.

Anmerkungen

(1) Vgl. FOCO (Hrsg.) (1995): Forward to the roots … Community Organizing in den USA – eine Perspektive für Deutschland? Bonn.

(2) Vgl. Bremme, Peter (2007): Never work alone. Organizing – ein Zukunftsmodell für Gewerkschaften. Hamburg.

(3) Siehe: Alinsky, Saul D. (2011): Call me a radical. Organizing und Empowerment. Göttingen.

(4) Siehe: www.orka.web.

Symbol: »Literaturtipp« (ein stilisiertes geöffnetes Buch)

Alinsky, Saul D. (2011): Call me a radical. Organizing und Empowerment. Göttingen.

Bremme, Peter (2007): Never work alone. Organizing – ein Zukunftsmodell für Gewerkschaften. Hamburg.

FOCO (Hrsg.) (1995): Forward to the roots … Community Organizing in den USA – eine Perspektive für Deutschland? Bonn.