Hermann J. Schaaf

»Wir können mit Menschen und deren Power Dinge in Bewegung setzen, die wir selber gar nicht in Bewegung bringen könnten«

Du hast Anfang der 1980er Jahre mit Gemeinwesenarbeit in Düren begonnen. Wie war der Anfang?

Über die Jugendarbeit bekamen wir Kontakte im Dürener Satellitenviertel, einer Wohnanlage mit 660 Wohnungen, die seinerzeit mit sozialen Mitteln gefördert worden war. Da gab es Probleme mit dem Hauseigentümer. Insbesondere beklagten sich Eltern über Stacheldraht an den Kinderspielplätzen. Dies sorgte für sehr starke Empörung. Wir hatten in der Nähe ein Jugendhaus und über diesen Kontakt sind dann die ersten Planungen für eine Befragung der Eltern entstanden. Es hat sich dann herausgestellt, dass es neben dem Spielplatzproblem noch etliche weitere Probleme gab.

Was waren damals die Kernelemente in eurem Selbstverständnis?

Wir hatten klare Vorstellungen. Ich habe schwerpunktmäßig Gemeinwesenarbeit studiert und darüber meine Examensarbeit geschrieben. Hinzu kam meine Erfahrung im Kölner Severinsviertel, der Sanierung südliche Altstadt, wo wir im Studium erste Schritte in Richtung Aktivierung gemacht haben.

Kannst Du das konkretisieren? Hat Organizing eine Bedeutung gehabt?

Wir waren inspiriert von Saul D. Alinsky. Wir hatten seine Bücher gelesen und waren Feuer und Flamme, was diesen konfliktorientierten Arbeitsansatz betraf. Aktivierung hieß für uns, dass wir Leute finden, denen bestimmte Missstände unter den Nägeln brennen. Und dass die Leute zusammenkommen, einen gemeinsamen Nenner finden, sich austauschen und daraufhin die weitere Planung erfolgt.

Kannst Du ein Beispiel nennen für diese Arbeit?

Wir haben im Satellitenviertel ein breites Programm aufgestellt: Hinsichtlich der Spielplatzthematik ging es um Verbesserungen, weg mit den Stacheldrähten ... Dann kamen Mietthemen, die sehr wichtig waren. Die Wohnungsmängel waren gravierend. Und Mieterhöhungen, Fehler in der Berechnung der Mietkosten, Fehler in den Nebenkostenabrechnungen. Das waren am Anfang die Hauptthemen.

Der erste große Erfolg war, dass gerichtlich zugunsten der Mieter/innen entschieden wurde. Der Vermieter hatte versucht, Investitionskosten über die normale Heizkostenabrechnung umzulegen. Der Bürgerverein erreichte, dass jede/r Mieter/in so etwa 600,00 DM – das war damals viel Geld – zurückbekam. Dies war die Initialzündung für das Wachstum einer Organisation, in der im Laufe der nächsten Jahre über 500 Familien Mitglied geworden sind! Über 500 Familien als zahlende Mitglieder von 660 Wohneinheiten!

Kannst Du mehr zur Organisation sagen?

Es war von Anfang an klar, dass wir eine Organisation unterstützen oder aufbauen wollten, die von den Bewohner/innen getragen und bestimmt wird. Entscheidungen sollten von den Bewohner/innen selber getroffen werden. Für uns steht prinzipiell immer Mit-Entscheiden am Anfang, dann Mit-Gestalten und Mit-Verantworten, und nicht umgekehrt. Die Leute müssen zuerst mitentscheiden, dann sind die motiviert, auch mitzugestalten.

Das ist spannend, weil sonst oft andersrum gedacht wird. Erst sollen die Leute viel machen, bevor sie etwas entscheiden dürfen.

Eben, uns ist von vornherein wichtig gewesen – heute umso mehr –, dass Mit-Entscheiden ein wichtiges Elemente der Aktivierung ist. Zudem muss es brennende aktuelle Themen geben, die gewinnbar sind, und Menschen, die etwas tun wollen, aus welchen Gründen auch immer. Menschen, die empört und sauer sind. Diese Aspekte sind die Grundvoraussetzungen für eine Aktivierung. Sie sind das A und O für eine Organisation.

Von Anfang an haben wir damals gesagt, dass wir einen eigenständigen Verein brauchen. Das haben wir den Leuten empfohlen. Bereits nach sechs Monaten war die Gründungsversammlung des Bürgervereins Satellitenviertel e. V.  Wir hatten knapp 50 Gründungsmitglieder! Und wir hatten zu dem Zeitpunkt auch schon – ich weiß nicht mehr genau – vier oder fünf Arbeitsgruppen. Die Organisationsstruktur war: Der Verein hatte einen geschäftsführenden und einen erweiterten Vorstand, in dem alle Arbeitsgruppen vertreten waren. Es gab eine Mitgliederversammlung, die jährlich oder auch öfters tagte und daneben die Arbeitsgruppen, z. B. die Arbeitsgruppe Mieten und die Spielplatzgruppe, die thematisch arbeiteten.

Wie hat sich die Arbeit des Gemeinwesenarbeits-Büros über die Jahre verändert?

Unsere Arbeit hat sich auch dadurch verändert, dass wir heute andere »Auftraggeber« haben. Wir sind seinerzeit zu 100 Prozent durch die Evangelische Gemeinde zu Düren finanziert worden. Heute ist das Büro viel größer geworden, mit Verwaltung. Wir haben momentan insgesamt zehn Mitarbeiter/innen. Und wir haben über mehrere Jahre schon Aufträge aus dem Bund-Länder-Programm »Soziale Stadt NRW«, d.h. dass wir Aufträge von der Stadt für bestimmte Stadtteile übernehmen. Wir arbeiten heute also auch in Stadtteilen und nicht nur in Wohnquartieren.

Das Satellitenviertel war für uns ein Wohnquartier, das sehr homogen war. Heute haben wir z. B. den Stadtteil Nord-Düren, der sehr heterogen ist – von der Bausubstanz, der Mieterstruktur, den Eigentümern. Der soziale Raum ist größer geworden und es gibt unterschiedliche Akteursgruppen, die wir zu organisieren versuchen. Zu nennen ist z. B. die Stadtteilvertretung Nord-Düren.

Ist es schwieriger geworden, was z. B. Aktionen angeht?

Ich sehe keinen großen Unterschied. Es kommt auf die jeweiligen konkreten Verhältnisse vor Ort an, ob es z. B. Leidensdruck gibt und ob die Menschen unzufrieden sind. Nord-Düren ist z. B. ein Stadtteil, der eine sehr lange Geschichte hat. Der Stadtteil hatte bis vor einiger Zeit eine gute Bausubstanz, die in den letzten Jahrzehnten marode geworden ist. Früher war die Identifikation der Bewohnerschaft mit dem Stadtteil sehr stark. Der Stadtteil ist aber im Laufe der Jahre auch durch mangelnde Beachtung seitens der Stadt immer weiter abgerutscht.

Worauf kommt es heute in der Gemeinwesenarbeit an?

Ich glaube, dass wir in den letzten zehn Jahren erkannt haben, dass die Strategieentwicklung eine ganz wesentliche Rolle spielt. Eine Aktivierung bekommt man ohne weiteres hin, das ist nicht das Problem. Man bekommt auch ein Programm hin. Wir arbeiten, wenn ich noch einmal an Alinsky anknüpfen darf, mit »Bürgerprogrammen«. Programme enthalten mehrere Themen. Um einen einzelnen Punkt herum kann man nichts organisieren. Das ist eher eine Bürgerinitiative. Wenn ich Themen und Leute habe, dann muss ich konkrete und klare Ziele definieren. Diese Ziele müssen erreichbar sein. Es geht also um die Umsetzung.

Wie komme ich dahin?

Und welche Ressourcen brauche ich dafür? Je nach Größe und Bedeutung der Themen muss eine breit angelegte Ressourcenaktivierung mitgeplant werden. Man muss also nicht nur Leute aktivieren; man muss z. B. auch die Ressourcen der Verwaltungen aktivieren, insbesondere der Ämter in den Verwaltungen. Diejenigen, die die gesetzlichen, rechtlichen Instrumente haben. Ein Beispiel: Bei der Vernachlässigung von Bausubstanz muss man in der Lage sein, die Verwaltung anzustoßen, so dass diese ihre Instrumente, z. B. Instandsetzungsgebote nach dem Baugesetzbuch, nutzt. Durch die Stadtteilvertretung kann Druck gemacht werden. Druck zu machen ist wichtig, aber nicht alles. Entscheidend ist doch, dass die Organisation ihre Ziele erreicht. Also nicht Druck um des Druckes willen, sondern es muss eine kluge Strategie geben.

Es ist schon oft genug Druck mittels Presse gemacht worden. Unser Büro ist für seine konfliktorientierte Ausrichtung in der Beratung bekannt. Aber wir sind nach wie vor von der Stadt akzeptiert, auch wenn die Organisationen, die wir beraten, manchmal unangenehm werden.
Die Organisationen sind nicht nur brav, sie vertreten ihre Interessen. Sie gehen eigene Wege. Aber trotzdem nehmen wir, da wo es notwendig ist, etwa bei der Stadtentwicklung, die Potenziale der kommunalen Verwaltungen mit. Ein Beispiel: Wir haben ein Projekt in der Rütger-von-Scheven-Straße. Dort gibt es 300 Wohneinheiten, die jetzt saniert werden, die aber total heruntergekommen sind. Von Anfang an war die Stadt mit im Boot. Der Bürgermeister sagte: »Was ist denn da los?« Marode Häuser überall, die immer schlechter werden. Dann kam die Presse und wir wurden gerufen: »Ihr müsst da was machen!« Wir haben dann so eine Art Doppelstrategie gefahren. Wir haben auf der einen Seite eine Kooperation mit der Stadtverwaltung und auf der anderen Seite mit der Mietergemeinschaft vor Ort auf Quartiersebene aufgebaut. Gemeinsam wurde erreicht, dass das Quartier modernisiert wird, indem umfangreiche Sanierungen erfolgen. Jetzt aber entsteht über Mieterhöhungen das Problem, dass die Leute möglicherweise gar nicht da wohnen bleiben können. Also Verdrängung. Die Rütger-von-Scheven-Straße ist ja ein Filetstück: Innenstadtlage, auf der anderen Seite Grün, die Rur in der Nähe. Ein begehrtes Wohngebiet, wenn es entsprechend baulich ausgestattet ist.

Das Problem möglicher Verdrängung war von Anfang an Thema mit der Stadt. Es waren aber keine klaren Zielvereinbarungen möglich. Der Bürgermeister hat wiederholt gesagt: »Ja klar, wir gucken, dass alle wohnen bleiben können«. Doch über die Unterkunftskosten nach SGB II und SGB XII entsteht die Frage: Wie hoch ist denn eine angemessene Miete? Wir haben ca. 50 Prozent SGB II- und SGB XII-Bezieher in diesem Gebiet. Zudem ist die Mietergemeinschaft an der Rur  zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mieterhöhung im Zusammenhang mit der ersten Modernisierungsstufe unwirksam ist. So kommt es zum Konflikt. Die Stadt kommt unter Druck. Das Interessante daran ist u. a., dass auf diesem Wege auch die Angemessenheit der Unterkunftsgrenzen thematisiert wird. Folgende Auseinandersetzung steht an: Was ist eine angemessene Miete für SGB II- und SGB XII-Empfänger/innen?

Wir haben im Interview einen Bogen gespannt von damals auf heute. Aber würdest Du sagen, ihr arbeitet heute immer noch mit Community Organizing?

Uns ist es im Grunde egal, wie sich das Kind nennt. Es geht darum, ob Veränderungen erzielt werden. Als Methodik haben wir teils Community-Organizing verwendet und werden es auch weiter verwenden. Aber wir müssen unser Instrumentarium auch erweitern. Die Aufgabenstellungen sind umfangreicher und komplexer geworden, sodass wir auch unsere Methodik laufend verbessern müssen, z. B. hinsichtlich Prozessorganisation oder Projektmanagement. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Öffentlichkeitsarbeit.

Was würdest du sagen, woran erkennt man, dass ihr euch im Unterschied zu anderen schon früh an Community Organizing orientiert habt?

Wir organisieren selbstständige zivilgesellschaftliche Organisationen – das würde ich nicht unbedingt Organizing nennen. Du kannst natürlich sagen, dass das mit dem zu tun hat, was damals in Alinskys Kopf vorgegangen sei. Alinsky habe auch zivilgesellschaftliche Organisationen aufgebaut. Nur wir bauen diese Organisationen ohne Beteiligung der Politik, ohne Beteiligung der Stadtverordneten auf. Das ist der Deal vorher. Ich habe gesagt, wir übernehmen den Auftrag für Nord-Düren nur, wenn alle Parteien »die Finger rauslassen«.

Wie finanziert Ihr Euch?

Über städtische Gelder, über Mittel aus dem Bund-Länder-Programm »Soziale Stadt NRW« und Eigenmittel der Evangelischen Gemeinde zu Düren. Es entsteht dadurch auch eine Abhängigkeit. Aber alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass die Organisation es tut. Wir treten in der Regel nicht als Stellvertreter/innen auf, wir treten auch nicht als Anwalt/innen auf. Wir tun alles, damit die Leute es selber tun. Das ist auch ein Grundsatz nach Alinsky. Anders formuliert: Methodenübergreifend suchen wir, nehmen wir, brauchen wir alles, was in der Situation zielführend ist. Dies ist keine strenge Lehre. Entscheidend ist, was aus dem Gemeinwesen aufgenommen wird.
Es ist ja nicht so, dass Alinsky alles selber erfunden hätte. Er hat vieles umgesetzt und damit Erfolge erzielt, von denen wir heute träumen können. Auch hier bei uns. Meistens sind alles nette »Projektchen«. Die erregen aber kein großes Aufsehen. Wenn wir Gemeinwesenarbeit im Sinne von dem machen, wie ich es verstehe, dann muss das Ding in der ganzen Stadt bekannt sein. Da muss eine Kraft, eine Power entstehen, die von den Leuten ausgeht. Wir sind die Dienstleister. Wir tun alles dafür, damit die Leute wachsen und ihr Gemeinwesen entwickeln. Unsere Befriedigung kommt nicht davon, dass wir uns hinstellen und behaupten: »Ah, ich habe das gemacht«. Unsere Befriedigung kommt auch nicht davon, dass zehnmal in der Presse ein Foto abgedruckt wird. Wir bereiten die Presseerklärungen vor, wenn es sein muss. Aber die »Headline«, die kriegen die Leute. Punkt.

Punkt, ist ein gutes Stichwort. Das könnte das Ende des Interviews sein ...

Vielleicht noch ein Satz zum Community Organizing. Das ist mir noch wichtig. Die Anstöße, Impulse und Anregungen, die seinerzeit in den 1980er Jahren entstanden sind, die waren motivierend. Wir waren angeregt, wir waren inspiriert von diesen Ideen. Die Ideen haben uns auf den Weg gebracht. Insofern sind die Bücher von Alinsky »Leidenschaft für den Nächsten« oder »Die Stunde der Radikalen«, die teils in »Anleitung zum Mächtigsein« zusammengefasst sind, nach wie vor wichtige Literatur. Wir müssen erkennen – das gehört auch zu unserer Haltung – dass wir selber ohnmächtig sind. Wir müssen erkennen, dass wir nicht in der Lage sind, diese Dinge für die Leute durchzusetzen. 

Darüber hinaus müssen wir heute die gesellschaftlichen Verhältnisse neu interpretieren. Wir können diese nicht nur mit Community Organizing im engeren Sinne beantworten, sondern wir müssen meines Erachtens Community Organizing stärker als eine Methodik betrachten, die neben anderen Methoden verwendet und eingesetzt werden kann. Community Organizing ist ein Rüstzeug, dass meines Erachtens jede/r braucht, die/der überhaupt in diese Richtung arbeiten will und die/der wegkommen will von diesem ganzen intermediären »Kram« ...

Was soll ein/e Gemeinwesenarbeiter/in an Grundprinzipien verkörpern?

Ja, also: Das ist eine Haltung. Das habe ich eben schon versucht, darzustellen ...

Woran kann diese Haltung erkannt werden?

Die Haltung erkennt man beispielsweise daran, dass der/die Organisator/in oder die/der Berater/in nicht vorne steht und die anderen im Schatten, sondern dass alles dafür getan wird, dass die Menschen nach vorne kommen. Daran erkenne ich die Qualität. Das hängt mit der Haltung zusammen, aber auch mit Visionen und Utopien.

Und was ist sonst noch wichtig?

Es ist wichtig, dass die zivilgesellschaftlichen Selbstorganisationen Themen behandeln, die sonst keiner behandelt. Wer bearbeitet die Mietproblematik in der Rütger-von-Scheven-Straße sonst? Gar keiner! Das sind schleichende Veränderungsprozesse, die keiner richtig beobachtet oder verfolgt. Man sieht nachher nur, dass die Menschen weg sind. Die Häuser sind supertoll modernisiert und plötzlich sitzen da ganz andere »Figuren« drin.

Diese schleichenden Veränderungsprozesse, die die Menschen lebenspraktisch bewegen und die ihr Leben ausmachen, findet man normalerweise auf keiner Agenda. Man findet sie in der Regel bei keiner karitativen Veranstaltung oder intermediären Instanz. Die intermediäre Instanz, die kommt nur so weit, dass sie zwar hört, was das Problem ist, aber dann hingeht und versucht, für die Leute anwaltlich das Problem zu regeln und dabei die eigene Ohnmacht verkennt. Ich kenne keine intermediäre Instanz, die Macht hat.

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Wir müssen erkennen, dass wir mit den Leuten, über deren Power, Dinge in Bewegung setzen können, die wir selber gar nicht umsetzen oder gar nicht in Bewegung bringen könnten.

Wenn die Leute, z. B. nach einem Treffen mit einem unvorbereiteten Bürgermeister, unzufrieden sind, dann kommt ein Denkprozess in Gang. Die Leute denken: »Wie, ich soll mich das nächste Mal wieder mit dem treffen? Meine gute wertvolle Zeit vergeuden? Nee!« Dann ist unser Job, für die nächste Sitzung eine Strategie zu überlegen. Dann musst du in der Lage sein, in einer halben, höchstens in einer Stunde mit einer Gruppe eine Strategie aufzubauen. Wenn du das nicht kannst, dann sind die Leute wieder weg. Das ist eine hohe fachliche Herausforderung. Die Menschen, die so was machen wollen, die müssen gut ausgebildet sein. Sie müssen Know-how haben und möglichst besser bezahlt werden.