Bürger am Zug - Bürgerverein Bahnhofsviertel Hof e.V.

Seite 2: Ergebnis der Beratung, Situation jetzt und Blick in die Zukunft

Was war das Ergebnis der Beratung? Hat sie Sie weiter gebracht?

Ergebnis war eine »wasserdichte« Satzung für einen Bürgerverein, die von den Akteuren selbst erarbeitet wurde. Dadurch hat auch die anschließende Gründungsveranstaltung mit 40 Mitgliedern Ende November 2010 großen Zuspruch erfahren. Da war wirklich eine Aufbruchstimmung spürbar.

Die Beratung und Moderation durch Dr. Hüttig hat die Vereinsgründung weit nach vorne gebracht. Herr Dr. Hüttig war über das erwartbare Maß hinaus engagiert und in allen relevanten Bereichen kompetenter Ansprechpartner. Auch im Nachgang des Seminars stand er per E-Mail für einige Fragen und Änderungswünsche ausgiebig zur Verfügung. Ich war begeistert! Note 1.

Wie ging es danach weiter? Wo steht Ihr Verein im Moment?

Vereinsmitglieder von Bürger am Zug

Der Verein ist gerade dabei, die eigenen Aufgabenbereiche zu finden. Als erste Aktion des Vereins soll nun eine Ideenbörse stattfinden: Mitglieder des Vereins und andere interessierte Bürger sind aufgerufen, ihre Projektideen im Rahmen einer lockeren, moderierten Runde einzubringen.

Mitten in diesen Selbstfindungsprozess hinein fiel jetzt die Nachricht über die Entscheidung, das Quartiersmanagement (QM) im Bahnhofsviertel vollständig aufzugeben. Als Folge dessen will die Stadt Hof dem Bürgerverein die Aufgaben des Quartiersmanagements teilweise übertragen und den Verein finanziell unterstützen. Über diese Frage muss jetzt intern diskutiert werden.

Ich und andere sehen diese Aufgabenübertragung kritisch, da 2,5 Stellen im QM nicht »mal eben« durch ehrenamtliche Arbeit ersetzt werden können. Über die genauen Verwendungsmöglichkeiten der zugesagten Mittel besteht noch Unklarheit, insbesondere ob hiermit Personal- oder Honorarkosten gezahlt werden können.

Wo geht der Weg hin? Was wünschen Sie ihrem Verein für die Zukunft?

Ich wünsche mir für den Verein, dass in Zukunft einige sinnvolle Projekte umgesetzt werden können und der Verein die bisherigen guten Ansätze auf ehrenamtlicher Basis soweit wie möglich weiter verfolgt. Natürlich wünschen wir uns noch mehr Mitglieder.

Außerdem würde ich mich persönlich freuen, wenn das Bahnhofsviertel positiver in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und der Verein von der Öffentlichkeit als sinnvolle Institution anerkannt wird. Ein persönliches Anliegen wäre außerdem, dass auch wirklich benachteiligte Bevölkerung in den Verein eingebunden werden kann.