Beispiel für einen Fragebogen

Der folgende Fragebogen des Stadtteilprojektes Essen-Altendorf zeigt exemplarisch, wie die Antworten auf die (offenen!) Fragen der Aktivierenden Befragung festgehalten werden können. Die Gespräche werden anonymisiert dokumentiert. Um überprüfen zu können, ob bestimmte Bewohnergruppierungen (etwa nach Alter und Geschlecht) ausgewogen erreicht wurden, werden das Alter und Geschlecht festgehalten, ob man mit einer Einzelperson oder Gruppe gesprochen hat, eventuell auch der Beruf (Mundöffnerfrage). Wer festhält, ob es sich bei den Befragten um Mieter/innen oder Vermieter/innen handelt, kann die Ergebnisse auch diesbezüglich sichten.

Die Einschätzung der Mitwirkungsbereitschaft durch die Befrager/innen anhand der Skala kann verhindern, dass allzu große Frustration entsteht, wenn wenig Personen zur anschließenden Bewohnerversammlung erscheinen. Man weiß dann, dass die Mitwirkungsbereitschaft grundsätzlich gering war und Profis durch eine Aktivierende Befragung nur sehr bedingt Resignation oder frustrierende Vorerfahrungen bearbeiten können.

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Dieser Beitrag von Maria Lüttringhaus und Hille Richers ist folgener Publikation entnommen:
Handbuch Aktivierende Befragung: Konzepte, Erfahrungen, Tipps für die Praxis (Bonn 2012)
Die Publikation finden Sie hier.