Preis Soziale Stadt

Der Preis Soziale Stadt ist eine Gemeinschaftsinitiative von Auslobern aus Zivilgesellschaft, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrt, Wissenschaft und Politik. Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte und Initiativen für eine soziale Stadt der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen und damit deren Nachahmung zu fördern. Der Preis wird in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis vergeben.

Der Preis / Wettbewerb
Veranstalter AWO Bundesverband; Deutscher Städtetag; GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen; GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH; Schader-Stiftung; vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung
Schlagworte Bürgerschaftliches Engagement, Gesellschaft, Soziales, Wohnen, Wohnumfeld
Reichweite bundesweit
Teilnehmende Die bisherigen Auslober des »Preis Soziale Stadt« – darunter der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. – und die nebenan.de Stiftung werden die Auslobung, das Verfahren und die Preisverleihung vom Deutschen Nachbarschaftspreis und Preis Soziale Stadt in diesem Jahr erstmals gemeinsam durchführen. Dadurch soll den gemeinsamen Zielsetzungen und Ausrichtungen der beiden Wettbewerbe Rechnung getragen werden sowie eine Vergrößerung des Netzwerks aller Akteure in der Quartiersentwicklung und im nachbarschaftlichen Engagement erfolgen. Motto: »Quartier und Nachbarschaft im Blick: gemeinsame Ziele – unterschiedliche Zugänge«. Um den Preis Soziale Stadt können sich Projekte bewerben, die im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der sozialen Stadt aktiv sind. Der Preis Soziale Stadt ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege.
Bewerbungskriterien Der Preis Soziale Stadt ist eine Gemeinschaftsinitiative von Auslobern aus Zivilgesellschaft, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrt, Wissenschaft und Politik. Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte und Initiativen für eine soziale Stadt der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen und damit deren Nachahmung zu fördern. Das Anliegen ist, benachteiligten oder vom Abstieg bedrohten Quartieren eine Zukunftsperspektive zu geben. Dazu sind Aktivitäten notwendig, die die Lebensbedingungen und Lebenschancen in den Quartieren verbessern; die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner anerkennen und Nachbarschaften stabilisieren; die Integration und das Zusammenleben fördern; das Bildungsangebot im Quartier und den Zugang zu Bildungsangeboten verbessern sowie die lokale Wirtschaft stärken und Arbeit im Quartier schaffen. Die Komplexität der Problemlagen erfordert ein integriertes Vorgehen in Kooperation unterschiedlichster Akteure aus Staat, Kommune, (Wohnungs-) Wirtschaft, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft. Die wesentlichen Handlungsbereiche sind: Bürgermitwirkung, Stadtteilleben, soziale Integration, Lokale Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung, Quartierszentren, Stadtteilbüros, Infrastruktur, Schule im Stadtteil, Gesundheit, Wohnen, Öffentlicher Raum, Wohnumfeld und Ökologie. Dies sind zugleich die Themenschwerpunkte des Wettbewerbs. Im Mittelpunkt jedes eingereichten Projekts sollte ein gelöstes soziales Problem bzw. ein in Angriff genommenes soziales Anliegen stehen, das eine bauliche Facette haben kann, aber nicht haben muss. Die vollständigen Bewerbungskriterien sowie ein Teilnahmeformular stehen auf der Veranstalter-Website zum Download bereit.
Bewerbungsfrist 29. Juli 2019
Preis Der Preis Soziale Stadt wird erstmals mit einem Preisgeld von 10.000,- Euro vergeben.
Weiterführende Informationen
Kontakt
Adresse

nebenan.de Stiftung
Köpenicker Straße 154
10997 Berlin
Tel: (0 30) 346 557 762
kontakt@nebenan-stiftung.de
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