Ehrenamtspreis für jüdisches Leben
Seit 2022 lobt der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus den Ehrenamtspreis für jüdisches Leben in Deutschland aus. Mit dem Preis soll ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet werden, das jüdisches Leben in Deutschland stärkt und es besser sichtbar macht. Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine, Initiativen oder Gruppen wie etwa auch Schulklassen. Zu gewinnen gibt es in zwei Kategorien jeweils 5.000 Euro.
Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Vereine, Initiativen und Gruppen – darunter Schulklassen oder Schulen–, die überwiegend ehrenamtlich aktiv sind. Ausgeschlossen sind rein oder weitgehend hauptamtliche Projekte oder Projektträger.
Das Projekt erfüllt zusätzlich eines oder mehrere dieser Eigenschaften:
- es zeigt oder stärkt jüdisches Leben in seiner Vielfalt;
- es trägt zum Abbau von Vorurteilen, Unkenntnis und Klischees bei;
- es stärkt die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt;
- es zeigt jüdisches Leben im gesellschaftlichen Kontext und trägt dazu bei, es als selbstverständlichen und integrativen Bestandteil der Gesellschaft wahrzunehmen;
- es setzt sich mit säkularem oder religiösem jüdischen Leben in Deutschland auseinander;
- es zeigt erfolgreiche Wege zur Wissensvermittlung über gegenwärtiges jüdisches Leben im Bildungsbereich auf.
Die Preisverleihung findet am 02.09.2026 in Berlin statt.