Analyse: Freiwilliges Engagement für Geflüchtete im Wandel

Im Zuge der Eskalation des Kriegs in der Ukraine im Februar 2022 und der damit verbundenen Flucht von hunderttausenden Menschen sind die Themen Flucht und Asyl wieder ins Zentrum der öffentlichen Debatte gerückt. Ähnlich wie bereits 2015 wird derzeit vielerorts die Zivilgesellschaft aktiv, organisiert Unterstützungsangebote für Geflüchtete oder setzt sich öffentlich für die Aufnahme und die Rechte von Geflüchteten ein. Um die Entwicklungen im Feld und die Rolle der Freiwilligenagenturen einschätzen zu können, haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung eine Befragung durchgeführt, an der im Mai und Juni 2022 412 Freiwilligenagenturen aus ganz Deutschland online teilgenommen haben. Die Ergebnisse beleuchten am Beispiel der Freiwilligenagenturen die Relevanz von lokalen Netzwerkknoten im Engagement für Geflüchtete, die Folgen der Ungleichbehandlung von Geflüchteten und die Herausforderung, nachhaltige Strukturen trotz geringer Ressourcenausstattung aufrechtzuerhalten.

Die Analyse im Wortlaut (PDF)

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