Studie: Bürgerbudgets in Sachsen

Im Rahmen eines Bürgerbudgets stellen Kommunen öffentliche Mittel zur Verfügung, um zum Beispiel den Einwohner/innen eines Stadtteils oder Kindern und Jugendlichen eines Quartiers die Möglichkeit zu eröffnen, eigene, selbstbestimmte Projekte und Vorhaben umsetzen zu können. Mit der Einführung eines Bürgerbudgets verfolgen Kommunen in der Regel zwei Ziele: Zum einen geht es darum, bürgerschaftliches Engagement vor Ort zu stärken; zum anderen sollen Bürgerbudgets dabei helfen, die lokale Demokratie stärken, indem sie die repräsentative Demokratie um ein direktdemokratisches Verfahren ergänzen. Zudem fördern Bürgerbudgets kooperative Prozesse zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. Eine aktuelle Studie hat nun den Stand der Bürgerbudgets im Freistaat Sachsen untersucht. Sie liefert praxisbezogene Hinweise für die weitere Förderung von Bürgerbudgets sowie insgesamt der lokalen Demokratie in Sachsen. Für die Studie befragt wurden (Ober-)Bürgermeister/innen, Mitarbeiter/innen aus Verwaltung und Kämmerei sowie die Fraktionsvorsitzenden der drei größten Fraktionen im jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtrat der 419 Kommunen in Sachsen.

Die Studie im Wortlaut (PDF)