Studie: Kommunalpolitik und Bürgerbeteiligung

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung hat in einer aktuellen Studie ausführlich das Zusammenspiel zwischen Bürger/innen und Kommunalpolitik in Stadtentwicklungsprozessen untersucht, um konkrete Ansatzpunkte für die Stärkung der lokalen Demokratie und eine koproduktive Stadtentwicklung zu identifizieren. Mit quantitativen und qualitativen leitfadengestützten Interviews wurden in der Studie Beteiligungsprozesse von Bürgerschaft und Kommunalpolitik in Stadtentwicklungsprojekten in Frankfurt am Main, Leipzig und Hamburg analysiert. Demnach sind Inklusivität, Kommunikation und Transparenz für eine effektive Bürgerbeteiligung in Stadtentwicklungsprozessen von großer Bedeutung. Im Bereich der Inklusivität spricht sich die Studie beispielsweise dafür aus, die Diversität der Beteiligten zu erhöhen. Insbesondere junge Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit geringem Einkommen seien selten Teil von Bürgerbeteiligungsprozessen. Auch eine klare Kommunikation über den Ablauf, die Ziele und die Grenzen von Bürgerbeteiligung ist wichtig, um Enttäuschungen im Prozess zu vermeiden. Dazu gehört auch die Transparenz von Politik und Verwaltung, ob und inwiefern Ideen der Bürgerschaft weiterverfolgt werden.

Die Studie zum Download (PDF)