DZA: Partizipation älterer Menschen

Angesichts der zunehmenden Zahl älterer Menschen geht das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) in der aktuellen Ausgabe seines Informationsdienstes dem Thema »Partizipation im Alter« auf den Grund. Dabei wird klar: Ältere Bürgerinnen und Bürger können nicht nur als fähige Ansprechpartner in eigener Sache agieren. Sie bringen auch Kompetenzen mit, von denen Beteiligungsprozesse generell profitieren können.

Der demografische Wandel ist eine der größten sozialen und politischen Herausforderungen der kommenden Jahre – auch in den Bereichen Partizipation und Engagement. Das Deutsche Zentrum für Altersfragen hat daher die aktuelle Ausgabe des »Informationsdienstes Altersfragen« (IDA) dem Thema »Partizipation im Alter« gewidmet. In drei Beiträgen werden hierin Möglichkeiten, Herausforderungen und Maßnahmen in Hinblick auf Engagementstrukturen und die Beteiligung älterer Menschen behandelt. Basierend auf den Ergebnissen ihres Forschungsprojektes ziehen Monika Alisch und Michael May Bilanz zum freiwilligen Engagement älterer Menschen. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf informelle sorgende Gemeinschaften im Quartier. Harald Rüßler und Janine Stiel behandeln die Aspekte und Herausforderungen einer städtischen Demografiepolitik. Ihr Forschungsprojekt führt sie zu der These, dass die Entwicklung direkter Beteiligungsverfahren zur Quartiersentwicklung wesentlich von der Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger profitieren würde, da diese sowohl die Kompetenz als auch die nötige Mitwirkungsbereitschaft besäßen. Christine von Blanckenburg analysiert abschließend »Seniorenmitwirkungsgesetze als Beitrag zur Förderung der politischen Partizipation von Seniorinnen und Senioren« und liefert Argumente für eine gesetzliche Stärkung politischer Partizipation älterer Menschen.


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