18. Februar 2021

Lokale Demokratie in Klein- und Mittelstädten unter den Bedingungen von Peripherisierung

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Die Bereitschaft lokaler Entscheidungsträger/innen zu partizipativen Prozessen sowie die Verfügbarkeit von Ressourcen zu deren Umsetzung sind entscheidende Voraussetzungen, um eine aktive Beteiligung der Stadtgesellschaft an Fragen und Themen der Stadtentwicklung im Rahmen einer vielfältigen lokalen Demokratie zu ermöglichen. Dies trifft auch auf kleine und mittlere Städte abseits prosperierender Zentren zu, die oft besonderen Herausforderungen bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung unterliegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) aus Leipzig in einer explorativen Studie, die im Auftrag des Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) entstanden ist. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, welche Akteure sich in den Städten innerhalb und zwischen den repräsentativen und partizipativen Ebenen der lokalen Demokratie für die Stadtentwicklung besonders engagieren, welches Verständnis und welche Erwartungen diese Akteure insbesondere an partizipative Formen lokaler Demokratie haben und wie sich solche Prozesse vor dem Hintergrund von Peripherisierung gestalten lassen. Franziska Görmar und Christian Höcke stellen in ihrem Gastbeitrag die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor. 

Görmar, Franziska / Höcke, Christian:Lokale Demokratie in Klein- und Mittelstädten unter den Bedingungen von Peripherisierung(1.7 MB)