20. November 2020

Die Reichweite erhöhen: Über die Arbeit eines öffentlichen Gremiums in Zeiten der Pandemie

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Umwelt/ Natur/ Energie

Die Standortsuche für ein Endlager, an dem der radioaktive Abfall der deutschen Atomkraftwerke sicher gelagert werden kann, dauert an. Mit dem Nationalen Begleitgremium (NBG) ist in diesen Suchprozess ein unabhängiges gesellschaftliches Gremium eingebunden, das aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Bürgervertreter/innen besteht. Das NBG macht die Wege der Entscheidung und die Entscheidungsfindung transparent und speist öffentliche Kritik sowie Anregungen in den Prozess der Standortsuche ein. Von der Pandemie ist auch die Arbeit des NBG betroffen. Marion Durst beschreibt in ihrem Gastbeitrag die organisatorische Umstellung der Gremienarbeit auf digitale Formate wie Livestream, Videochat und Social Media, die sich mittlerweile als ergänzende Wege für den Transparenz-Anspruch des Gremiums und für die Interaktion mit der Öffentlichkeit etabliert haben. Denn trotz Pandemie hängt das Gelingen des Projekts stark davon ab, ob die Beteiligung der Öffentlichkeit gelingt oder nicht.

Durst, Marion:Die Reichweite erhöhen: Über die Arbeit eines öffentlichen Gremiums in Zeiten der Pandemie(1.3 MB)