25. Januar 2019

Wenn die Kommune verschwindet: Bürgerbeteiligung und Engagement in Wilhelmsburg

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Seit 1938 ist die ehema­lige Stadt Harburg-Wilhelms­burg ein Stadt­teil Hamburgs, in dem heute etwa 50.000 Menschen leben. Für Wilhelms­burg gibt es damit keine eigenen gewählten Vertre­tungen und keine Orts­ämter. Die Einwohner/innen haben wenig unmit­tel­baren Einfluss auf poli­ti­sche Entschei­dungs­pro­zesse und Entwick­lungen, die ihren Stadt­teil betreffen. Dabei ist es insbe­son­dere für Wilhelms­burg, einem stark von Armut und Einwan­de­rung geprägten Stadt­teil, wichtig, dass seine Einwohner/innen ihre spezi­fi­schen Inter­essen arti­ku­lieren können. Doch vielleicht hat dieser Mangel an kommunalpolitischer Vertretung zu den vielfältigen Initia­tiven der Bewohner/innen geführt, die sich unter anderem für eine posi­tive und nach­hal­tige Stadt­teil­ent­wick­lung einsetzen. Manuel Humburg und Prof. Michael Rothschuh stellen in ihrem Gastbeitrag die beteiligungsorientierten Aktivitäten im Stadtteil vor.

Humburg, Manuel/Rotschuh, Michael:Wenn die Kommune verschwindet: Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung in Wilhelmsburg (8.2 MB)