18. Juli 2018

Demokratieentwicklung im Quartier

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement

Quartiere, Stadtteile, Siedlungen oder Bezirke sind Handlungsräume, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner sich als aktive Mitgestaltende von Lebensräumen erleben und einbringen können. Demokratische Beteiligung im Quartier bedeutet, die dort wohnenden Menschen mitdenken, mitmachen, mitgestalten und mitentscheiden zu lassen. Entscheidend sind dafür unterschiedliche Formate und eine wertschätzende Ansprache, die Menschen dabei unterstützt, sich auch längerfristig für ihr Quartier verantwortlich zu fühlen und sich aktiv einzumischen. Die Hamburger Lawaetz Stiftung setzt sich in diesem Sinne für Demokratieentwicklung in Quartieren ein. Karin Schmalriede und Karin Robben schildern in ihrem Gastbeitrag, wie solche Prozesse verlaufen. Grundlage des Artikels ist ein Vortrag der Autorinnen, den sie im Rahmen der Werkstatt für Gemeinwesenarbeit im Juni 2018 in Eisenach gehalten haben. Unter dem Tagungsmotto »Gemeinwesen.Macht.Demokratie« wurden dort Wege und Möglichkeiten diskutiert, wie die Gemeinwesenarbeit zur Demokratieentwicklung im Sozialraum beitragen kann. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, der Stiftung Mitarbeit, der Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH und dem Verband für sozialkulturelle Arbeit.

Schmalriede, Karin/Robben, Karin:Wie kommt die Demokratie ins Quartier?(206 KB)