20. Dezember 2017

Partizipative Forschung: Senior/innen beforschen ihre eigene Altersgruppe

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Generationen, Leben im Alter, Soziales/ Soziale Problemlagen

Partizipation als Beteiligung der relevanten Akteure spielt in immer mehr gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, so auch zunehmend in der Forschung. Ziel von partizipativen Ansätzen ist es hier, nicht nur über, sondern gemeinsam mit den Betroffenen zu forschen und dadurch valide Erkenntnisse zu erhalten. Das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Alter (IKOA) der Fachhochschule St.Gallen befasst sich mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung rund um Fragen des Alters und Alterns. Hierbei spielt die partizipative Forschung eine wesentliche Rolle. Vor diesem Hintergrund hat das IKOA zwei Gruppen partizipativ forschender Senioren/innen im Raum St.Gallen und im Bodenseeraum aufgebaut. Diese partizipativen Forschergruppen setzen sich aus insgesamt 11 Senioren/innen der Generation 60+ und Wissenschaftlerinnen des IKOA zusammen. Stephanie Lehmann, Cora Pauli und Sabina Misoch stellen in ihrem Gastbeitrag das Forschungsvorhaben und erste Ergebnisse vor.

Lehmann,Stephanie/Pauli,Cora/Misoch,Sabina:Partizipative Forschung auf höchster Stufe: Seniorinnen und Senioren beforschen ihre eigene Altersgruppe(175 KB)