14. Juni 2017

Die Beteiligung der Zivilgesellschaft am G20-Prozess

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Menschenrechte, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt/ Natur/ Energie

Ob durch Dialog oder Protest: die Bedeutung der internationalen Zivilgesellschaft im G20-Prozess hat in den letzten Jahren zugenommen. Das demokratische Legitimationsdefizit der G20 und die gravierenden Konsequenzen ihrer Politik für eine nachhaltige, globale Entwicklung sind seit ihrer Gründung Grund und Anlass für vielstimmige zivilgesellschaftliche Kritik. Mittlerweile gibt es sieben sog. G20-Engagement Groups, mit denen die G20 in Dialog treten: Business20 (B20), Labour20 (L20), Science20 (S20), Think Tank20 (T20), Women20 (W20), Youth20 (Y20) und Civil Society20 (C20). Der Zugang zum G20-Prozess ist für die Engagement Groups allerdings ausgesprochen unterschiedlich. Die C20 zielt darauf, eine Gegenöffentlichkeit herzustellen und Alternativen zur G20-Politik zu entwickeln. Ein Anliegen der C20 ist es, einen strukturierten Dialog der G20 mit der internationalen organisierten Zivilgesellschaft zu ermöglichen. Ob dies gelingt und welche Stolpersteine es gibt, zeigt Sonja Grigat in ihrem Gastbeitrag.

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