14. Juni 2017

Studie: Beteiligungsverfahren für Zuwanderer

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagament

Die Studie »Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern« stellt Handlungsbereiche und Maßnahmen vor, welche die Teilhabe der Zuwandererinnen und Zuwanderer im Quartier verbessern können. Zudem zeigt sie auf, wie diese Maßnahmen auf Quartiers- und kommunaler Ebene unterstützt werden können. Die zentralen Ergebnisse der Studie machen deutlich: Die Stärkung der Teilhabe- und Beteiligungschancen von Zuwander/innen an der Quartiersentwicklung muss im Rahmen einer umfassenden lokalen Beteiligungskultur gedacht werden. Basis dafür ist ein inklusives Integrationsverständnis, das auf Assimilation gerichtete Ansprüche überwindet und stattdessen auf die gleichberechtigte Teilhabe aller Quartiersbewohner/innen zielt. Dazu ist es erforderlich, dass sozialraumorientierte Strukturen aufgebaut werden, die das Quartier als Gemeinwesen festigen und die Vernetzung sowie Kooperation aller Quartiersakteure ermöglichen. Im Mittelpunkt der Studie stehen acht Quartiere des Städtebauförderprogramms »Soziale Stadt«. Die Studie entstand im Forschungsprogramms »Experimenteller Wohnungs- und Städtebau« des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und wurde betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Die Website zum Forschungsprojekt stellt das Konzept und zentrale Ergebnisse vor und bietet die im Juni 2017 dazu veröffentlichte Broschüre zum Download an.

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