26. April 2017

Risikopartizipation bei komplexen Infrastrukturprojekten am Beispiel von Stuttgart 21

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Selbst Jahre nach dem Schlichtungsverfahren schwelt die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 weiter. Auf den ersten Blick geht es dabei um die Kosten des Projekts; im Kern ist die Triebfeder der anhaltenden Proteste aber die Auseinandersetzung um die Art und Weise demokratischer Teilhabe, meinen Paul Renner und Jan-Philipp Küppers. In ihrem Gastbeitrag blicken sie auf das Geschehen in Stuttgart aus der Perspektive der Risikopartizipation. Sie machen deutlich, wo die systemischen Risiken im Rahmen dieses Planungsprojekts und bei anderen städtebaulichen Großprojekten liegen und zeigen auf, welche Lehren daraus für die Gestaltung von Beteiligungsprozessen gezogen werden sollten.

Renner, Paul/Küppers, Jan-Philipp:Risikopartizipation bei komplexen Infrastrukturprojekten am Beispiel von Stuttgart 21(262 KB)