15. März 2017

Kinderreport 2017: Befunde zur Demokratiekompetenz und Demokratieerziehung von Kindern und Jugendlichen

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie

Im vergangenen Jahr wurde nicht nur vor dem Hintergrund globaler Krisen sowie dem Zuzug von geflüchteten Menschen nach Deutschland und Europa verstärkt über einen zunehmenden Vertrauensverlust der Bürgerinnen und Bürger in die Problemlösungskompetenz der Politik und die damit verbundenen Herausforderungen für die Demokratie in Deutschland diskutiert. Deshalb ist nicht nur die Frage nach der Zukunft unserer Demokratie bezogen auf die Demokratiefähigkeit der derzeitigen Erwachsenen von Bedeutung. Wichtig ist vor allem auch die Frage, wie sich unsere Demokratie in längerfristiger Zeitperspektive entwickelt und welche Rolle Kinder und Jugendliche dabei spielen sollen und können. Aufgrund der Bundestagswahl im Herbst 2017 und angesichts der aktuellen Diskussionen über die Verfasstheit unserer Demokratie geht der vom Deutschen Kinderhilfswerk veröffentlichte Kinderreport 2017 in seinem Schwerpunkt auf die Demokratiekompetenzen von Kindern und Jugendlichen ein. Im Einzelnen wurden Erwachsene dazu befragt, ob sie der heutigen Generation der Kinder und Jugendlichen zutrauen, Verantwortung für den Erhalt unserer Demokratie zu übernehmen, welche gesellschaftlichen Akteure die Hauptverantwortung für die Demokratieerziehung der Kinder und Jugendlichen tragen und welche Maßnahmen zur Förderung demokratischer Überzeugungen bei Kindern und Jugendlichen geeignet sind. Kai Hanke stellt in seinem Gastbeitrag die Ergebnisse der Studie vor.

Hanke, Kai:Kinderreport 2017: Befunde zur Demokratiekompetenz und Demokratieerziehung von Kindern und Jugendlichen(51 KB)