13. Juli 2016

Engagierte Nachbarschaft und gelebte Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement

In Sachsen-Anhalt führten die Entwicklungen im Bereich Flucht und Asyl ab Ende 2014 zu einem enormen Anstieg des nachbarschaftlichen Engagements für Geflüchtete. Viele Bürger/innen waren und sind bereit, die Ankommenden in dem Integrationsprozess zu unterstützen. Vielerorts entstanden Bündnisse und Initiativen. Über das selbstorganisierte, bürgerschaftliche Engagement entstanden zahlreiche Angebote, die die Geflüchteten willkommen heißen und die die »neuen Nachbarn« im Alltag begleiten. Die landesweite Koordinierungsstelle »Engagierte Nachbarschaft - Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt« übernimmt die Aufgabe, zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen, die sich für Geflüchtete und Migrant/innen einsetzen, in ihrem Engagement zu unterstützen. Ziel war und ist es, das vielfach vorhandene Engagement für eine inklusive Nachbarschaft und eine lokale Willkommenskultur zu fördern und zu begleiten. Uwe Lummitsch, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, und Cornelia Geißler, Sozialpädagogin und Koordinatorin der Netzwerkstellen »Schulen ohne Rassismus«, stellen in ihrem Gastbeitrag die Arbeit und Angebote der Koordinierungsstelle vor. 

Lummitsch, Uwe/Geißler, Cornelia:»Redezeit« – Beispiel für eine engagierte Nachbarschaft und gelebte Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt(66 KB)