18. November 2015

Bundesfreiwilligendienst und Flüchtlinge

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wird zum 1.12.2015 ausgeweitet: 10.000 neue Einsatzvereinbarungen sind mit diesem Sonderprogramm, das bis 31.12.2018 befristet ist, möglich. Das Sonderprogramm ermöglicht sowohl neue BFD-Einsätze in der Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen bei der Unterkunft, der gesellschaftlichen Orientierung und Integration im Alltag, im Freizeit- und im Bildungsbereich sowie in der Koordination von Engagement. Hervorzuheben ist, dass Flüchtlinge selbst den Bundesfreiwilligendienst absolvieren können. Sie müssen asylberechtigt sein oder zum Kreis der Asylbewerber/innen gehören, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, und brauchen dafür eine Beschäftigungserlaubnis der zuständigen Behörde. Für das Sonderprogramm können Einsatzstellen neu anerkannt werden. Grundlage des neuen Programmes ist Art. 5 des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Alle Informationen und die spezifischen Sonderregelungen sind im »Merkblatt zum Sonderprogramm BFD mit Flüchtlingsbezug« dokumentiert und auf der Website des Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben abrufbar.

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