17. Juni 2015

Community Supported Agriculture: Solidarische Landwirtschaft mit Zukunft

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Nachhaltige Entwicklung, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf, Umwelt/ Natur/ Energie, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Seit den 1960er Jahren existiert ein landwirtschaftliches Konzept, das mit dem Begriff »Community Supported Agriculture« (CSA) bezeichnet wird. In Deutschland hat die Idee der sog. landwirtschaftlichen Wirtschafts- oder Versorgergemeinschaften trotz einiger Pionierhöfe erst mit der Gründung des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft im Jahr 2011 an Dynamik gewonnen. Heute existieren bundesweit ca. 70 Solidarbetriebe und 100 Initiativen. Die Grundidee des Solawi-Konzepts ist, dass ein Hof eine bestimmte Gruppe von Menschen Jahr für Jahr mit Lebensmitteln versorgt, während diese gleichzeitig dem Hof die nötigen finanziellen Mittel hierfür bereitstellen. Die Essenz dieser Beziehung ist die gegenseitige Vereinbarung: Der Hof ernährt die Menschen und alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Katharina Kraiß, Mitbegründerin und Ratsmitglied des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft, erläutert in ihrem Gastbeitrag Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Potentiale des Konzepts.

Kraiß, Katharina:Community Supported Agriculture – Solidarische Landwirtschaft mit Zukunft(76 KB)