03. Juni 2015

Die Kirchen als profilierte Bündnispartner in der Zivilgesellschaft

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Religion und Weltanschauung

Kirchen haben die Chance, Engagement und Beruflichkeit, Gemeinwesen, Quartier und soziale Unternehmen, Basisarbeit und politische Reflexion zu verbinden. Sie waren in der Geschichte des Sozialstaats wichtige Impulsgeber für Reformanstöße und können diese Aufgabe auch für die Zukunft wahrnehmen. Viele aktuelle gesellschaftliche Veränderungsprozesse spiegeln sich ebenfalls in Kirchen und Verbänden und machen deutlich: es geht nicht nur um Strukturen, Zielerreichung, und Professionalisierung sondern auch um Engagement, in dem die Beteiligten ihre Fähigkeiten und Gaben sinnerfahrend einbringen können. Cornelia Coenen-Marx, langjährige Referatsleiterin für Sozial- und Gesellschaftspolitik in der EKD und heute im Engagement für ein profiliertes diakonisches Engagement unterwegs, zeichnet diese Zusammenhänge unter dem Titel »Engagement und Berufung« nach. Wenn Kirchen ihre Rolle als Kooperationspartner profiliert wahrnehmen, können sie Engagierte spirituell begleiten, fachlich beraten und Engagement Raum geben, damit sie »im Engagement den roten Faden im eigenen Leben« entdecken können. Der vorliegende Beitrag entstammt dem Themenschwerpunkt »Kirchen in Bewegung« des Forschungsjournals Soziale Bewegungen 1/2015, der noch weitere Aspekte des Themas Kirche und Engagement vertieft.

Coenen-Marx, Cornelia:Engagement und Berufung: Die Kirchen als profilierte Bündnispartner in der Zivilgesellschaft(67 KB)