20. Mai 2015

Publikation: Occupy in Deutschland

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Eine Welt/ Globalisierung, Kampagnen, Zukunft/ Zukunftsforschung

Plötzlich war sie mit ihren Zelten da: Die Occupy-Bewegung formierte sich 2011 scheinbar über Nacht, besetzte weltweit öffentliche Plätze und protestierte gegen Bankenmacht. Auch in Deutschland entstanden Occupy-Gruppen, die teils mehrmonatige Camps in den Stadtzentren errichteten. Von hier aus sollte sich ihr Protest entfalten – offen, basisdemokratisch, vielstimmig. Was bewegte die Aktivisten und wie blickten sie auf Politik, Staat und Gesellschaft? Wie organisierten sie sich? Und was könnte von Occupy bleiben? Anhand von Beobachtungen, Interviews und Diskussionsrunden mit Occupyern eröffnet der Autor in der Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung einen materialreichen Blick auf das junge und kaum erforschte Protestphänomen.

Geiges, Lars: Occupy in Deutschland. Die Protestbewegung und ihre Akteure. Bielefeld 2014, 376 S., 33,99 Euro, ISBN 978-3-8376-2946-0

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