28. Januar 2015

Aktion Gemeinsinn: Ende einer Initiative

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Vereinsarbeit

Zur Vereinsarbeit gehört es von Fall zu Fall, sich mit dem Ende des eigenen Vereins, der eigenen Initiative, der eigenen Organisation auseinander setzen zu müssen. Ob ein Verein oder eine Initiative »zukunftsfähig« ist, hängt von vielen Faktoren ab. Klar ist: besonders Vereine, Initiativen und Organisationen, die vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder und Unterstützer/innen leben und über keine hauptamtlichen Strukturen verfügen, müssen sich stets aufs Neue auf die Aktualität ihrer Botschaften, ihrer Wesensart, ihrer Leistungen für Mitglieder und Außenstehende befragen. Vor diesem Hintergrund hat die Aktion Gemeinsinn, eine der ältesten zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland, nach fast zweijähriger öffentlicher und interner Debatte beschlossen, ihre Arbeit nach beinahe 60 Jahren im Frühjahr diesen Jahres einzustellen. Mit den Mitteln der kommerziellen Werbung und Publizistik Werbung für Gemeinsinn und bürgerschaftliches Engagement zu machen, war dabei stets das Anliegen der 1957 gegründeten Organisation. Zur Ende März 2015 geplanten Abschlussveranstaltung in Bonn legt sie ihren Mitstreitern und Sympathisanten nun in einer Publikation Rechenschaft ab. Wir dokumentieren aus diesem Buch nachfolgend Beiträge von Dr. Henning von Vieregge, Ulrich Schmid sowie ein Gespräch zwischen Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast und Prof. Dr. Carl-Christoph Schweitzer. Die Beiträge werfen einen Blick zurück in die Anfangstage der Aktion Gemeinsinn und fragen nicht zuletzt, was nach mehr als einem halben Jahrhundert Arbeit vom Wirken der Organisation bleibt. Mehr Informationen zur Arbeit und den Kampagnen finden sich zudem auf der Website der Aktion Gemeinsinn.

Sonntag-Wolgast, Cornelie/Schweitzer, Carl-Chirstoph/von Vieregge, Henning:Aktion Gemeinsinn: Drei Beiträge zum Ende einer Initiative(89 KB)