29. August 2014

Studie: Bürgerhaushalte weltweit

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Eine Welt/ Globalisierung

Ausgehend von Brasilien haben sich Bürgerhaushalte als Beteiligungsinstrument auf lokaler Ebene in den letzten 30 Jahren über den gesamten Globus verbreitet. Auch hierzulande haben sie sich in der kommunalen Beteiligungslandschaft etabliert, ohne jedoch zu einer »Massenbewegung« geworden zu sein. Das Verfahren erwies sich dabei als so flexibel, dass es sich je nach politischem bzw. gesellschaftlichem Kontext und lokalen Rahmenbedingungen unterschiedlich ausgestalten ließ oder mit anderen Ansätzen kombiniert wurde. Vor diesem Hintergrund hat die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) im Mai 2014 mit dem Autorenteam um Dr. Carsten Herzberg, Prof. Dr. Yves Sintomer, Dr. Giovanni Allegretti und Dr. Anja Röcke eine überarbeitete Fassung ihrer Studie zu »Bürgerhaushalten weltweit« publiziert. Die Studie richtet sich an Akteure aus Praxis und Wissenschaft und möchte damit einen Beitrag zum internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch leisten, der bei der Verbreitung und Weiterentwicklung von Bürgerhaushalten eine zentrale Rolle spielt. Die SKEW-Mitarbeiterin Eva Roeder fasst in ihrem Gastbeitrag die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammen.

Roeder, Eva:Bürgerhaushalte Weltweit – Aktualisierte Studie der SKEW(61 KB)