31. Januar 2014

Vitalisierung ländlicher Räume

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Generationen

In strukturschwachen, ländlichen Regionen sind die Bedingungen für eine lebendige und demokratische Zivilgesellschaft oft prekär und die Gefahr von Extremismus hoch – so zumindest das verbreitete Klischee. Im Rahmen des Modellprojekts »Vitalisierung ländlicher Räume durch intergenerative Zusammenarbeit« wurden in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterschiedliche Ansätze zur Stärkung des generationsübergreifenden Lernens und des zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts verwirklicht, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Erste Zwischenergebnisse liegen nun vor. Demnach zählen z. B. die Kommunikation zwischen Generationen, die Langfristigkeit von Maßnahmen sowie die Einbindung von Frauen als lokale Schlüsselpersonen zu den wichtigsten Voraussetzungen, um generationsübergreifenden Zusammenhalt zu fördern. Die abschließenden Forschungsergebnisse werden im Laufe des Jahres in Buchform veröffentlicht. Das Modellprojekt wurde von den Evangelischen Akademien in Deutschland initiiert und ist Teil des Programms »Zusammenhalt durch Teilhabe« des Bundesministeriums des Innern.

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