22. November 2013

Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch

Kategorie: Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Medien

Versehentliche Diskriminierungen und die Verwendung rassistischer Sprache zu vermeiden ist das Ziel des Leitfadens für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch. Ursprünglich an Journalist/innen adressiert, beleuchtet die Handreichung auf 52 Seiten die Berichterstattung über unterschiedliche Personengruppen und gibt praxisnahe Tipps, wie sprachliche Diskriminierung vermieden werden kann. Es wird erklärt, wie die vorherrschenden Klischees über Menschen fremder Herkunft oder anderer Glaubensrichtungen entstanden sind und wie man diese umgeht. Der Leitfaden soll interessierten Leser/innen dabei helfen, eigene Bilder und Vorgehensweisen zu hinterfragen und so der Verwendung verletzender Sprache keinen Raum zu geben. Dabei klagt die Broschüre nicht an, sondern klärt auf, gibt Denkanstöße und liefert praktische Handlungsanweisungen. Die Veröffentlichung wurde durch die Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW sowie durch finanzielle Mittel der Stadt Köln, der Amadeu Antonio Stiftung sowie des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. ermöglicht.

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