30. August 2013

Kampagne: Save me – Flüchtlinge aufnehmen

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Kampagnen, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Die Frage nach einem menschenwürdigen und Perspektiven bietenden Umgang mit Flüchtlingen ist nach wie vor aktuell und gewinnt sogar an Brisanz. Das zeigen nicht nur die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt, sondern z. B. auch die Proteste um das Asylbewerberheim in Berlin-Hellersdorf. Die Kampagne »Save me – Flüchtlinge Aufnehmen« setzt sich seit fünf Jahren dafür ein, Menschen auf der Flucht eine dauerhafte Lebensperspektive zu geben. Ziel ist es, die Zahl der im Rahmen des »Resettlement«-Programms der Vereinten Nationen jährlich in Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge zu steigern und an eine Quote zu binden, so wie es bereits in zahlreichen anderen Ländern der Fall ist. Die aktuelle Anzahl von 300 aufgenommenen Flüchtlingen im Jahr betrachten Träger und Unterstützer von »Save me« als deutlich zu wenig. Unterstützung findet die Kampagne durch insgesamt 56 Städte und Gemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet, so z. B. Düsseldorf, Lübeck, Dresden und Augsburg. Seit Mai 2013 ist die Kampagne im Rahmen des EU-Projektes SHARE sogar auf europäischer Ebene aktiv. Getragen wird »Save me« von einem breiten Bündnis, darunter die Organisation Pro Asyl, die UN-Flüchtlingshilfe, Wohlfahrtsverbände, Kirchen sowie Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen.

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