16. August 2013

Kampagne für ökologische Stadtentwicklung

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Kampagnen, Umwelt/ Natur/ Energie, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Dass Natur und Funktionalität keine Gegensätze sind, will die Kampagne »Natur in graue Zonen« vom Wissenschaftsladen Bonn e.V. (WILA) beweisen. Ziel der Aktion ist es, durch eine Entsiegelung und naturnahe Begrünung von großen und kleinen Flächen im städtischen und gewerblichen Umfeld bei Bürger/innen und Unternehmensverantwortlichen das Bewusstsein für ökologische Stadtentwicklung zu fördern. Zusätzlich soll neuer Lebensraum für Insekten, Vögel und Bodentiere geschaffen werden. In den drei Pilotstädten Duisburg, Erfurt und Wiesloch kooperiert der WILA mit lokalen Bürgerstiftungen und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Begrünungsaktion zu beteiligen. Ein Wettbewerb, bei dem Teilnehmer/innen Räume für biologische Vielfalt in ihrer Stadt entdecken und dabei ihr Wissen über Pflanzen und Tiere beweisen können, bietet einen zusätzlichen Anreiz. Spätestens mit dem geplanten Ende der Kampagne im April 2016 soll eine langfristige Verstetigung der Maßnahmen – z. B. durch Pflanzenpatenschaften – erreicht werden. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Weitere Förderer sind die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie die Stiftung Lebendige Stadt.

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