10. Mai 2013

Publikation: Interkulturelle Öffnung auf dem Prüfstand

Kategorie: Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Publikationen

Migrantenorganisationen waren hinsichtlich ihrer Rolle bei der Integration lange Zeit umstritten. Dienen diese eher der Abschottung ethnischer Minderheiten oder lassen sich über ihre interne Integration wertvolle Allianzen für die Mehrheitsgesellschaft gewinnen? Der Paradigmenwechsel der Jahrhundertwende beendete das deutsche Seperationsmodell, das Einwanderung als vorübergehendes Phänomen betrachtete. So wurden aus »Gastarbeitern« Einwanderer/innen und der Bedarf an Integration erkannt. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das Konzept der interkulturellen Öffnung ein, das auf der erklärten Absicht öffentlicher Verwaltungen, Unternehmen und Vereine zur Pluralisierung und Öffnung gegenüber Migrantinnen und Migranten beruht und deren Zusammenschlüsse als Ansprechpartner ansieht. Der neue Band der Studienreihe zu Migration und Minderheiten setzt sich mit der aktuellen Bilanz dieses Prozesses auseinander und erforscht - empirisch gestützt auf ausgewählte Fallbeispiele -  Migrantenorganisationen sowie deren Potenziale bei der Partizipation

Uwe Hunger / Stefan Metzger (Hg.): Interkulturelle Öffnung auf dem Prüfstand. Neue Wege der Kooperation und Partizipation. 2013, Reihe Studien zu Migration und Minderheiten Band 23,  176 S., 24,90 Euro, ISBN 987-3-643-11560-7

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